Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Deutsches Schauspielhaus Hamburg: Neue StreamingtermineDeutsches Schauspielhaus Hamburg: Neue StreamingtermineDeutsches Schauspielhaus...

Deutsches Schauspielhaus Hamburg: Neue Streamingtermine

ab 13.3.2021

Die neuen Termine im Online-Spielplan:

 

Rose Bernd
von Gerhart Hauptmann
 
Stream des Endprobenmitschnitts
am Sa, 13/3 ab 20.00 Uhr
für 24 Stunden online auf dringeblieben.de
 
Eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen
Hamburger Premiere am 1/10/2017
 
Rose Bernd glaubt, den einzigen Fehltritt, den sie sich je in ihrem jungen Leben geleistet hat, ganz alleine wieder gutmachen zu können. So willigt sie ein in die Heirat mit dem unattraktiven, aber begüterten August Keil, dem Wunschkandidaten ihres religiös rigorosen Vaters. Und sie beendet ihr heimliches Liebesverhältnis mit dem verheirateten Flamm. Niemand ahnt von ihrer Schwangerschaft. Doch zufällig ertappt der Schwerenöter Streckmann die beiden bei ihrem letzten Stelldichein. Noch ist sie überzeugt, sich selbst aus ihrer Not befreien zu können: Sie lässt sich auf die körperliche Erpressung des gewalttätigen Streckmann ein, bloß, damit die Wahrheit nicht ans Licht kommt.
 
Karin Henkels Inszenierung mit Lina Beckmann in der Titelrolle nimmt Hauptmanns Meisterwerk beim dialektgefärbten Wort und erzeugt eine dichte Atmosphäre, die mit tragischer Wucht wie ein Krimi Noir erst nach und nach die verhängnisvollen Ereignisse enthüllt.
 
Es spielen: Lina Beckmann, Gregor Bloéb, Markus John, Martin Pawlowsky, Michael Prelle, Maik Solbach, Julia Wieninger u. a.
 
Regie: Karin Henkel / Bühne: Volker Hintermeier / Kostüme: Adriana Braga Peretzki / Musik: Arvild J. Baud / Licht: Hartmut Litzinger / Dramaturgie: Sybille Meier

***

Serotonin
von Michel Houellebecq
 
Stream des Endprobenmitschnitts
am Sa, 20/3 ab 20.00 Uhr
für 24 Stunden online auf dringeblieben.de
 
Uraufführung am 6/9/2019 im SchauSpielHaus
 
Angesichts lebenskonzeptueller Leere, fortschreitender Depressionen und medikamentös bedingter Impotenz beschließt der Agraringenieur Florent, aus seinem Leben zu verschwinden und macht sich auf eine Reise durch das ländliche Frankreich und die eigene Vergangenheit – zwei gleichermaßen trostlose Landschaften.
Regisseur Falk Richter und sein fabelhaftes Ensemble begegnen Florents zwischen Teilnahmslosigkeit, Wut und Verzweiflung schillerndem Redestrom mit viel Ironie und Spaß an der spielerischen Dekonstruktion. Und geben dabei auch dem melancholischen Unterton des Romans Raum.
 
Es spielen: Sandra Gerling, Josefine Israel, Jan-Peter Kampwirth, Carlo Ljubek, Tilman Strauß, Samuel Weiss
 
Regie: Falk Richter / Bühne: Katrin Hoffmann / Kostüme: Teresa Vergho / Licht: Annette ter Meulen / Video: Sébastien Dupuoey / Musik: Matthias Grübel / Choreografie: Johanna Lemke / Dramaturgie: Daniel Richter, Ralf Fiedler
 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑