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Deutsches Theater Berlin: "Kinder der Sonne" von Maxim Gorki

Premiere am 15. Oktober 2010, 19.30 Uhr

 

Im Haus des Wissenschaftlers Protassow und seiner Ehefrau Jelena gehen ein und aus: der Künstler Wagin, der in Jelena verliebt ist, die reiche Witwe Melanija, die in Protassow verliebt ist sowie der Tierarzt Tschepurnoj, der schon seit langem in Protassows Schwester Lisa verliebt ist.

Schließlich noch der Hausmeister Jegor, der seinen Beruf versteht, aber trinkt und seine von ihm geliebte Frau schlägt. Alle Figuren sind auf der Suche nach einem erfüllten, einem besseren, einem wertvollen Leben. Wie muss man arbeiten, wie miteinander leben, um so etwas wie Sinn zu verspüren? Sie verstehen einander nicht, sind sich fern, und scheitern bereits im alltäglichen Zusammenleben. Neurotisch, unglücklich, egoistisch und zutiefst komisch hat sich jeder in seinem Kokon eingerichtet. Und draußen, auf der Straße, „unten“, findet eine wirkliche Revolte auch nicht statt.

 

In seinem Stück erzählt Maxim Gorki von der Vorausahnung einer politischen wie gesellschaftlichen Katastrophe und zeichnet das düster-komische Bild einer Gesellschaft, die unfähig ist zur Schaffung einer neuen, besseren Welt.

 

Regie Stephan Kimmig

Bühne Katja Haß

Kostüme Anja Rabes

Musik Michael Verhovec

Dramaturgie Sonja Anders

 

Es spielen

Markus Graf, Nina Hoss, Alexander Khuon, Sven Lehmann, Ulrich Matthes, Katharina Schüttler, Katrin Wichmann

 

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