Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Deutschsprachige Erstaufführung: "Delhi, ein Tanz" von Iwan Wyrypajew im Düsseldorfer SchauspielhausDeutschsprachige Erstaufführung: "Delhi, ein Tanz" von Iwan Wyrypajew im...Deutschsprachige...

Deutschsprachige Erstaufführung: "Delhi, ein Tanz" von Iwan Wyrypajew im Düsseldorfer Schauspielhaus

Premiere 16.3.2012, 19.30 Uhr, Kleines Haus. -----

Der Tanz mit dem Namen «Delhi» verwandelt Elend und Leid in Freude und grenzenloses Glück. Oder wird hier der Wunsch zur Wirklichkeit erklärt? Im Krankenhaus, einem Ort, an dem der Tod immer in der Luft schwebt, sprechen die Figuren in Iwan Wyrypajews neuestem Stück von Mitgefühl, Schuld, Liebe und dem Tanz.

Sieben Mal trifft die gleiche Gruppe von Menschen in Iwan Wyrypajews neuestem Theaterstück aufeinander. Jedes Mal im Besucherzimmer eines Krankenhauses, jedes Mal ist eine Person von ihnen gestorben, jedes Mal geht es um den Tanz. Um den Tanz mit dem Namen „Delhi“, den die junge Tänzerin Ekaterina nach einem Gastspiel mit ihrem Theater in Indien geschaffen hat. In einer Auflösung aller Grenzen verwandelt der Tanz „Delhi“ Elend und Leid in Freude und Glück. Doch tut er das wirklich? Oder erklärt sie den Wunsch zur Wirklichkeit, wie Ekaterinas krebskranke Mutter ihr vorwirft. Kostet ihr Glück mit ihrem Geliebten Andrej nicht auch dessen Familie das Glück? Oder tragen wir nur die Verantwortung für unser eigenes Leben? In der verschobenen Zeitlichkeit eines Ortes, an dem der Tod immer in der Luft schwebt, kreisen die Gespräche der sich gleichermaßen bekannten und fremden Menschen um existenzielle Themen: um Mitgefühl, Schuld und Liebe. Und immer wieder kehren sie zum Tanz zurück, einem Ereignis von so großer Kraft, dass selbst der Tanzkritikerin Lera die Worte fehlen, ihn zu beschreiben. Wir sind Tänzer, wir sind Tanz, wir sind das Ende des Tanzes.

 

Iwan Wyrypajew, geboren 1974 in Irkutsk, ist einer der wichtigsten zeitgenössischen Dramatiker Russlands. Er arbeitet in Moskau mit der Künstlergruppe Bewegung Sauerstoff sowohl als Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor zusammen. Seine Inszenierungen, Filme und Theatertexte wurden mehrfach zu internationalen Festivals eingeladen, seine Stücke Sauerstoff, Juli und Genesis Nr.2 von zahlreichen Bühnen in Europa gespielt.

 

Mit

Stefanie Reinsperger / Ekaterina

Bettina Kerl / Frau

Verena Reichhardt / Alina Pawlowna

Marian Kindermann / Andrej

Stefanie Rösner / Krankenschwester

Annika Olbrich / Olga

 

Regie

Felix Rothenhäusler

 

Bühne

Evi Bauer

 

Kostüme

Katharina Kownatzki

 

Musik

Matthias Krieg

 

Dramaturgie

Tarun Kade

 

23. März, 19.30 Uhr

25. März, 19.30 Uhr

7. April, 19.30 Uhr

8. April, 19.30 Uhr

16. April, 19.30 Uhr

21. April, 19.30 Uhr

29. April, 19.30 Uhr

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„Vástádus eana/The answer is land“ von Elle Sofe Sara im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Hoch im Norden Europas lebt das indigene Volk der Samen. Mit ihrer Lebensart beschäftigt sich Elle Sofe Sara in ihrem Stück „Vástádus eana/The answer is land“ jenseits folkloristischer Attitude. So…

Von: Dagmar Kurtz

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑