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Deutschsprachige Erstaufführung: EINE NICHT UMERZIEHBARE FRAU, Theatermemorandum über Anna Politkowskaja von Stefano Massini am Oldenburgischen Staatstheater

Premiere Donnerstag, 12. November 2015, um 20 Uhr in der Exerzierhalle. -----

Am 7. Oktober 2006 wurde Anna Politkowskaja im Alter von 48 Jahren im Fahrstuhl zu ihrer Moskauer Wohnung mit vier Kugeln aus einer Makarow getötet. Damit endete das Leben einer mutigen russischen Journalistin, die das Gefühl der Angst zwar kannte, sich dadurch aber niemals von ihrer Arbeit abhalten ließ.

Politkowskaja schrieb unermüdlich über Machtmissbrauch und Korruption, über Gewalt und Willkür in ihrem Land. Den zweiten Tschetschenienkrieg begleitete sie für die Zeitung ‚Nowaja Gazeta’ von Beginn an. Sie bereiste das ganze Land, die Hauptstadt Grosny ebenso wie entlegene Bergdörfer und vergessene Siedlungen. Sie wurde Zeugin ungeheuerlicher Verbrechen und prangerte in ihren Artikeln die Gräueltaten der russischen Armee und der tschetschenischen Separatisten gleichermaßen an.

 

Stefano Massini, italienischer Erfolgsautor und seit kurzem künstlerischer Leiter des renommierten ‚Piccolo Teatro di Milano’, hat mit ‚Eine nicht umerziehbare Frau’ Politkowskajas Arbeit im Tschetschenienkrieg auf beeindruckende Weise dokumentiert.

 

Das Oldenburgische Staatstheater zeigt das Stück fast zehn Jahre nach dem Tod der Journalistin als deutschsprachige Erstaufführung.

 

Regie: Felicitas Braun;

Bühne und Kostüme: Sonja Böhm;

Musik: Solène Garnier;

Dramaturgie: Anna-Teresa Schmidt, Marc-Oliver Krampe

 

Mit: Diana Ebert, Caroline Nagel, Solène Garnier (Gast)

 

Die nächsten Vorstellungen: Sa 14., So 22., Mi 25., So 29. November

 

 

 

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