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"Die Marquise von O." von Ferdinand Bruckner im Burgtheater Wien

Premiere am 19. April 2013, 19.30 Uhr, Akademietheater. -----

Kleist gestaltete seine Novelle gleichen Namens angeblich nach einer wahren Begebenheit, deren Schauplatz er – aus Rücksicht auf die Betroffenen – „vom Norden nach dem Süden“ verlegte. Für seine dramatische Bearbeitung des berühmten Stoffs verlegt Bruckner die Begebenheit vom Süden – in Italien – wieder nach dem Norden: nach Preußen in der Zeit der napoleonischen Kriege.

 

Eine junge Frau aus ausgezeichneter Familie, die Marquise von O., kommt in andere Umstände, ohne sich erklären zu können wie. Die Eltern und ihr Verlobter reagieren verstört. Die Marquise, die sich selber immer mehr zum Rätsel wird, gibt in ihrer Verzweiflung schließlich jene Zeitungsannonce auf, in der sie den ihr unbekannten Kindsvater auffordert, sich bei ihr zu melden. Bei Kleist ist dies die Wende zur Zusammenführung der Familie. Bei Bruckner gibt es die Versöhnung nicht, gerade die Zerstörung der Familie aber öffnet der Marquise neue Horizonte.

 

Für den Autor war die Wiener Premiere 1933 die letzte vor der Flucht nach Frankreich. Der Regisseur Yannis Houvardas ist seit 2007 Direktor des Griechischen Nationaltheaters in Athen und inszeniert erstmals am Burgtheater.

 

Sonntag, 21.04.2013 | 19.00 UhrAkademietheater

Samstag, 27.04.2013 | 19.30 UhrAkademietheater

Sonntag, 28.04.2013 | 19.00 UhrAkademietheater

 

Mai

Donnerstag, 02.05.2013 | 19.30 UhrAkademietheater

Freitag, 10.05.2013 | 19.30 UhrAkademietheater

Montag, 13.05.2013 | 19.30 UhrAkademietheater

Samstag, 25.05.2013 | 19.30 UhrAkademietheater

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dorothee Hartinger (Frau von O.), Peter Simonischek (Ihr Vater), Andrea Clausen (Ihre Mutter), Oliver Masucci (Ein Hauptmann), Dietmar König (Ein Gutsherr)

 

Regie Yannis Houvardas

Bühne Johannes Schütz

Kostüme Anette Guther

Licht Peter Bandl

Dramaturgie Andreas Erdmann

 

 

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