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„Die Ziege oder Wer ist Sylvia?“ Komödie von Edward Albee im jungen theater göttingen

Premiere Samstag, 18. Oktober 2014 um 20 Uhr. -----

Martin ist ein erfolgreicher und preisgekrönter Architekt. Er und seine Frau Stevie haben kürzlich eine Farm gekauft, ein Landdomizil, das Refugium und Krönung ihrer wunderbaren und beständigen Verbindung sein sollte, in der fast ein Vierteljahrhundert lang keiner der Partner je das Bedürfnis zum Seitensprung verspürt hat.

Eine unerwartete Begegnung auf dem Lande aber bringt Risse ins Eheidyll. Martin entflammt in unentrinnbarer Leidenschaft für eine Ziege und stürzt sich in seine erste außereheliche Beziehung. Die alte Geschichte vom Zerbrechen einer heilen Welt nimmt ihren Lauf, und Edward Albee erzählt sie neu, komisch und tragisch zugleich.

 

Die Weltkarriere des amerikanischen Dramatikers Edward Albee (Jahrgang 1928) begann 1959 in Deutschland, als sein Stück „Die Zoogeschichte“ am Schillertheater Berlin zusammen mit der deutschen Erstaufführung von Becketts „Das letzte Band“ uraufgeführt wurde, nachdem es von mehreren amerikanischen Bühnen abgelehnt worden war. 1962 war „Die Zoogeschichte“ dann bereits am Jungen Theater Göttingen zu sehen (ein weiteres Mal 2014).

 

Mit „Die Ziege oder Wer ist Sylvia“ bringt das Junge Theater nach über 50-jähriger Pause ein aktuelles Stück des Altmeisters der abgründig schwarzen Komödie auf die Bühne.

 

Inszenierung Tobias Sosinka

Ausstattung Susanne Ruppert

Dramaturgie Nico Dietrich

 

mit Ali Berber, Agnes Giese, Jan Reinartz, Karsten Zinser

 

 

 

 

 

 

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