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DomStufen-Festspiele in Erfurt 2015: "Der Freischütz" von Carl Maria von Weber

Premiere Do, 9. Juli 2015, 20.30 Uhr, Vorstelungen bis 26. Juli 2015. -----

Gut und Böse treffen in Webers romantischer Schaueroper Der Freischütz aufeinander. Der junge Jäger Max kann nur durch einen Sieg beim Probeschießen die Hand seiner Geliebten Agathe gewinnen. Um dieses Ziel zu erreichen, setzt er alles auf eine Karte und lässt sich auf ein gefährliches Spiel mit dem Jäger Kaspar ein, der mit dem Teufel im Bunde steht.

Dieser überredet ihn, Freikugeln zu gießen, „wovon sechs unfehlbar treffen, darüber die siebente dem Teufel gehört.“ Geblendet von der Aussicht auf einen leichten Sieg, schlägt Max alle Warnungen in den Wind, lässt sich auch selbst von Agathe, die in großer Sorge um den Geliebten ist, nicht beirren und begibt sich des Nachts mit Kaspar auf den Weg in die Wolfsschlucht …

 

Unabhängig von späteren Stilisierungen zum musikalischen „Nationalheiligtum“ führt Weber mit dem 1821 in Berlin uraufgeführten Freischütz einen ganz neuen Tonfall in die Musik ein. Das ganz dem Geist der literarischen Schauerromantik entsprungene Textbuch Friedrich Kinds kam Webers Intentionen bei der Komposition besonders entgegen, indem er so jeder einzelnen Szene ihr ganz unverwechselbares Kolorit geben konnte, wobei „die Bilder des Unheimlichen bei weitem vorherrschend sind.“ (Weber)

 

Der Erfurter Neuinszenierung auf den Domstufen liegt die Version mit Rezitativen – anstelle der gesprochenen Dialoge des Originals – zugrunde, die Hector Berlioz für die Pariser Aufführungen der Oper nachkomponierte. Die Inszenierung von Guy Montavon im Bühnenbild von Peter Sykora entstand in Koproduktion mit der Opéra de Nice (Frankreich).

 

Oper in drei Akten von Carl Maria von Weber mit Rezitativen von Hector Berlioz

Text von Johann Friedrich Kind

UA Berlin 1821 / Paris 1841

In deutscher Sprache

 

Musikalische Leitung Samuel Bächli | Peter Leipold (12.,16.18.,22.7.)

Inszenierung Guy Montavon

Bühnenbild Peter Sykora

Kostüme Pierre Albert

 

Ottokar

Nils Stäfe (09., 11., 14., 16., 18., 21., 23., 25.7.)

Máté Sólyom-Nagy (10., 12., 15., 17., 19., 22., 24., 26.7.)

Cuno

Gregor Loebel (09., 11., 14., 16., 18., 21., 25.7.)

Vazgen Ghazaryan (10., 15., 17., 19., 22., 24.7.)

Lukas Schmid (12., 23., 26.7.)

Agathe

Ilia Papandreou (9., 11., 14., 16., 18., 21., 22., 24., 26.7.)

Eleonore Marguerre (10., 12., 15., 17., 19., 23., 25.7.)

Ännchen

Daniela Gerstenmeyer (9., 11., 14., 16., 18., 21., 23., 25.7.)

Romy Petrick (10., 12., 15., 17., 19., 22., 24., 26.7.)

Caspar

Andriy Maslakov (9., 11., 14., 16., 18., 21., 23., 25.7.)

Juri Batukov (10., 12., 15., 17., 19., 22., 24., 26.7.)

Max

Bernhard Berchtold (9., 11., 14., 16., 18., 23., 25.7.)

Marc Heller (10., 12., 15., 17., 19., 22., 24., 26.7.)

Ein Eremit

Vazgen Ghazaryan (9., 11., 14., 16., 21., 23., 25.7.)

Lukas Schmid (10., 15., 18.7.)

Gregor Loebel (12., 17., 19., 22., 24., 26.7.)

Kilian

Jörg Rathmann (9., 11., 12., 14., 17., 18., 19., 21., 24.,26.7.)

Franz-Xaver Schlecht (10., 15., 16., 22., 23., 25.7.)

 

Do, 09.07. | Fr, 10.07. | Sa, 11.07. | So, 12.07. | Di, 14.07. | Mi, 15.07. | Do, 16.07. | Fr, 17.07. | Sa, 18.07. | So, 19.07. | Mi, 22.07. | Do, 23.07. | Fr, 24.07. | Sa, 25.07. | So, 26.07.

 

Tickets

Telefon +49 (0) 361 22 33 155 (Mo-Sa 10 bis 18 Uhr)

 

Gruppenreservierungen

Telefon +49 (0) 361 22 33 224

 

 

 

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