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Drei Premieren im Bremer Theater

Donnerstag, 16. November, 20.30 Uhr, Brauhauskeller:

DIE DUNKELHEIT (Deutsche Erstaufführung)

 

Freitag, 17. November, 19.30 Uhr, Theater am Goetheplatz: PELLEAS UND MELISANDE

Samstag, 18. November, 20 Uhr, Schauspielhaus:

WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?

 

DIE DUNKELHEIT
Schauspiel vonMarie Brassard

(Deutschsprachige Erstaufführung)
Premiere am Donnerstag,

16. November, 20.30 Uhr, Brauhauskeller
Ein ehemaliges Fabrikgebäude im Herzen Montreals, das bisher die subkulturelle Szene der Stadt beherbergte, soll zu einem luxuriösen Mietshaus umgebaut werden. Die bisherigen Mieter werden nach und nach aus ihren Wohnungen gedrängt. Nur eine Schauspielerin entschließt sich, in dem sich allmählich leerenden Gebäude auszuharren. Als schließlich auch ihr Freund und Nachbar auszieht, um nach New York überzusiedeln, bleibt sie allein zurück und streift in einsamen Nächten durch leere Wohnungen. Sie flüchtet sich vor dem Alleinsein ins Schreiben und konstruiert aus umher liegenden Gegenständen das Leben ehemaliger Mitbewohner. Realität und Fiktion, Vergangenheit und Gegenwart gehen dabei fließend ineinander über, so dass eine Figuren- und Personenwelt ganz eigener Art entsteht, in der sich Verzweiflung, Wut, Ängste und Hoffnungen der Schauspielerin spiegeln. – Nach JIMMY, TRAUMGESCHÖPF ist DIE DUNKELHEIT das zweite Stück der kanadischen Autorin und Schauspielerin Marie Brassard, das am Bremer Theater zur Deutschen Erstaufführung kommt.
Inszenierung: Michael Talke, Bühne und Kostüme: Ilaa Tietz, Videoinstallation: Till Botterweck; mit Irene Kleinschmidt, Markus Reymann

 

PELLEAS UND MELISANDE
Oper von Claude Debussy

Premiere am Freitag, 17. November, 19.30 Uhr, Theater am Goetheplatz
Was wie ein Märchen beginnt, endet mit Tod und Gewalt: Eine wunderschöne junge Frau wird von einem Prinzen weinend an einer Quelle im Wald gefunden. Melisande folgt Golaud auf sein Schloss, und sie werden ein Paar. Doch bald fürchtet Golaud, sein jüngerer Bruder Pelleas könne Gefallen an Melisande finden… –  Claude Debussys Oper PELLEAS UND MELISANDE wurde 1902 in Paris uraufgeführt. Der Text stammt von dem symbolistischen Dichter Maurice Maeterlinck. Konstanze Lauterbach inszeniert dieses Schlüsselwerk des musikalischen Dramas, das noch niemals in Bremen aufgeführt wurde. Nach ARIANE ET BARBE-BLEUE führt sie damit erneut Regie bei einem Musiktheaterwerk nach einem Text von Maeterlinck.
Musikalische Leitung: Stefan Klingele, Inszenierung und Kostüme: Konstanze Lauterbach, Bühne: Franz Koppendorfer; mit Eva Gilhofer, Sybille Specht/Nadine Lehner; Franz Becker-Urban/Allan Parkes, Armin Kolarczyk, Loren Lang, Simon Pühn/Ben Parkes, Jörn Schümann

 

WER HAT ANGST VOR VIRGINIA WOOLF?
Schauspiel  von Edward Albee
Premiere am Samstag, 18. November, 20 Uhr, Schauspielhaus

Martha und George kommen nach einer Party spät nach Hause. Plötzlich stehen Nick und seine Frau noch vor der Tür. Man trinkt gemeinsam weiter und spielt: Was sich liebt, das neckt sich. Was wie ein harmloser verbaler Schlagabtausch beginnt, entwickelt sich im Laufe der Nacht zu einem gnadenlosen Beziehungsinferno, das alle vier mitreißt und alle Lebenslügen an die Oberfläche spült.
Der 1928 in Washington geborene Edward Albee zählt zu den bedeutendsten Nachkriegs-Dramatikern der USA und wurde zweifach mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Das furiose Schauspieler-Spektakel wurde auch berühmt durch die legendäre Verfilmung mit Elizabeth Taylor und Richard Burton.
Inszenierung: Matthias Kaschig, Bühne und Kostüme: Stefan Mayer, Musik: Tobias Vethake; mit Verena Güntner, Gabriele Möller-Lukasz; Detlev Greisner, Jost Grix
Vor der Premiere: Öffentliche Probe am Mittwoch, 15. November, 19 Uhr, Schauspielhaus

 

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