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"Elektra" von Richard Strauss im Meininger Theater

Premiere Freitag, 19. Oktober 2007, 19.30 Uhr

 

Elektra ist das Mittelstück einer Trilogie, die die Geschichte des Königshauses von Mykenae zum Inhalt hat.

Im ersten Teil, der in Aulis spielt, opfert Agamemnon seine Tochter Iphigenie für einen siegreichen Krieg gegen Troja. In den 20 Jahren des Trojanischen Krieges nimmt sich Königin Klytæmnestra einen Geliebten namens Aegisth. Nach Agamemnons Heimkehr wird der Gatte von beiden im Bad ermordet. Die älteste Tochter Elektra wird Zeugin dieser Tat.

 

Die Oper behandelt die Vorgänge unmittelbar vor und nach der Heimkehr des aus Mykenæ verbannten Königssohnes Orest. Dieser rächt den Vatermord durch die Ermordung der Mutter und ihres Geliebten. Am Ende steht die Frage: Was ist wichtiger, den Vatermord zu sühnen oder durch diese Tat einen Anlass zu weiteren Racheakten zu setzen. Für Elektra ist mit dem Doppelmord die Lebensgeschichte zu Ende, sie stirbt. Der Bruder Orest allerdings verlässt verfolgt von den Rachegöttinnen Mykenae. Doch das ist dann wieder eine andere Geschichte.

 

Mit der 1909 in Dresden uraufgeführten Oper Elektra geht Richard Strauss an die Grenzen der Tonalität. Mit dem nächsten Werk (Der Rosenkavalier) vollzieht er die Rückwende.

 

 

Musikalische Leitung: Hans Urbanek; Stefanos Tsialis

Regie: Andrea Moses

Chor: Sierd Quarré

Bühnenbild & Kostüme: Christian Wiehle

Dramaturgie: Ludwig Haugk

Klytämnestra: Gail Gilmore

Elektra: Bettine Kampp

Chrysothemis: Elizabeth Hagedorn

Aegisth: Hans-Georg Priese / Xu Chang

Orest: Dominik Nekel

Pfleger des Orest: Dominik Nekel / Dimitar Sterev

Die Vertraute: Eva-Maria Hering

Die Schleppträgerin: Angelika Fischmann

Ein junger Diener: Joel Montero

Ein alter Diener: Ingo Mäder

Die Aufseherin: Iva Ionova

Erste Magd: Christiane Schröter

Zweite Magd: Girn-Young Je

Dritte Magd: Ute Dähne

Vierte Magd: Maria Rosendorfsky

Fünfte Magd: Daniela Dott

 

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