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«Emil und die Detektive» von Erich Kästner im Schauspielhaus Zürich

Premiere am Mittwoch, 1. November 2006, 17h, Pfauen.

Ab 6 Jahren.

Emil Tischbein ist kein Engel. Er hat mit roter Farbe ein Denkmal verunziert, und jetzt quält ihn die Angst, die Polizei könnte ihm auf den Fersen sein.

Da kommt es ihm gelegen, dass ihn sein Vater in den Ferien nach Berlin zur Grossmutter schicken will. So kann Gras über die Sache wachsen, – doch da fängt das Abenteuer erst richtig an.

 

Im Zug tischt ihm ein merkwürdiger Herr mit steifem Hut zuerst seltsame Geschichten auf, und dann, als Emil eingeschlafen ist, stiehlt er ihm das Geld, das der Junge seiner Grossmutter mitbringen soll. Als der Junge den Verlust bemerkt, ist es schon fast zu spät: Der Dieb steigt aus und scheint sich im Gewimmel der Grossstadt Berlin zu verlieren. Emil springt ihm hinterher. An der falschen Haltestelle ausgestiegen, ohne Geld und ganz alleine in der Riesenstadt, weiss Emil nicht, wer ihm noch helfen soll; und zur Polizei kann er nicht gehen: Von der wird er ja schliesslich selbst gesucht!

 

Da macht er die Bekanntschaft von Sophie Charlotte Gustav mit der Hupe. Und nicht nur mit ihr: Auch der Professor, Krummbiegel, der kleine Dienstag, Mittenzwey – und Emils Cousine Pony Hütchen – wollen ihn kennen lernen. Zusammen organisieren sie sich als Detektivbande. Und da sieht es für den Herrn mit dem steifen Hut auf einmal schlecht aus: «Parole Emil!»

 

Annette Raffalt inszeniert die bekannte Geschichte als spannungsgeladenes Krimistück für die ganze Familie. Annette Raffalt ist seit letzter Spielzeit Leiterin des Jungen Schauspielhauses Zürich, das ein umfangreiches Angebot für Kinder und Jugendliche am Schauspielhaus anbietet. Unter anderem spielen Mitglieder des Praktischen Jahrs mit. Die jungen Erwachsenen habe die Möglichkeit, während eines Jahres in den verschiedenen Bereichen des Theaters Einblick zu erlangen. Letztes Jahr inszenierte Annette Raffalt mit grossem Erfolg «Peter Pan» im Pfauen.

 

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