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,Emilia Galotti‘ von Gotthold Ephraim Lessing am Oldenburgischen Staatstheater

Premiere Sa 28. Februar 2015 um 20 Uhr im Kleinen Haus. -----

Seit der ersten Begegnung ist der Prinz von Gustalla besessen von der Idee, die junge Emilia Galotti zu seiner Geliebten zu machen. Der verschlagene Kammerherr Marinelli soll ihm dabei helfen, Emilias bevorstehende Hochzeit mit dem Grafen Appiani zu vereiteln.

Kurzerhand lässt er den Hochzeitszug überfallen und Emilia auf sein Lustschloss entführen. Fremder und gefährlicher als die machiavellistisch-erotischen Besitzansprüche des Prinzen erweist sich schnell das eigene Begehren, das nun unerwartet in Emilia erwacht. Adelige Dekadenz und hedonistische Willkür treffen auf die Konzeption bürgerlicher Wert- und Liebesvorstellungen. Zur gleichen Zeit trifft die ehemalige Mätresse des Prinzen, Gräfin Orsina, am Hof ein. Sie liebt den Prinzen noch immer und will ihn um jeden Preis zurückgewinnen.

 

Es ist die weibliche Begierde, die in Lessings berühmtem bürgerlichem Trauerspiel von 1772 die Katastrophe einläutet, woraus das Drama bis heute seine provokante Faszination bezieht.

 

Die Regisseurin Julia Wissert realisierte bereits im Rahmen ihrer Regieassistenz in der Spielzeit 2009/10 erste Projekte am Oldenburgischen Staatstheater ('Bagdad brennt', 'Café d’Amour – Geschichten über die Liebe' und ,Haram‘). Sie wurde 2014 mit dem Kurt-Hübner-Regiepreis und 2012 beim „Körber Studio Junge Regie“ mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

 

Regie: Julia Wissert;

Ausstattung: Sandra Materia;

Musik: Arthur Mróz;

Licht: Ernst Engel;

Dramaturgie: Daphne Ebner

 

Mit: Diana Ebert, Magdalena Höfner, Nientje Schwabe; Sven Daniel Bühler, Rajko Geith, Johannes Lange, Pirmin Sedlmeir, Yassin Trabelsi, Thomas Ziesch

 

 

Die nächsten Vorstellungen: Di 03., Fr 06., So 22., So 29. März

 

 

 

 

 

 

 

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