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Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel“ am Anhaltischen Theater

Premiere am 5. November 2016 um 19 Uhr. -----

Die Geschichte um das Geschwisterpaar kommt mit bunt gestaltetem Bühnenbild und allerlei technischen Attraktionen daher. Daneben bietet die Inszenierung auch eine musikalische Besonderheit: Eigens für die Dessauer Erstaufführung der Oper, bei der Cosima Wagner Regie führte, komponierte Humperdinck einen Schluss unter Verwendung des Dessauer Marsches.

Diesen Einfall der Witwe Wagners empfand er als, so schreibt er in einem Briefwechsel, „ungemein glücklich, nicht nur scenisch, sondern auch musikalisch, indem sich die Melodie ganz ungezwungen, wie von selbst einfügt [...]“. Auch Cosima freute sich im Voraus auf die „Krönung des Ganzen, mit dem alten Dessauer, der ganz eine Märchenfigur ist u. vollständig zum Bürstenbinder passt.“ So war die Erstaufführung ein voller Erfolg, doch durchgesetzt hat sich der Dessauer Schluss nicht. Erst 1994, 100 Jahre später also, war er in der Inszenierung von Hermann Schneider erstmals wieder zu hören.

 

Hänsel und Gretel

Märchenspiel in drei Bildern

Musik von Engelbert Humperdinck

Text von Adelheid Wette

 

Musikalische Leitung Wolfgang Kluge

Inszenierung Johannes Weigand

Bühnenbild und Kostüme Markus Pysall

Kinderchor Dorislava Kuntscheva

Dramaturgie Ronald Müller

 

Peter, Besenbinder - Vater KS Ulf Paulsen

Gertrud, seine Frau - Mutter KS Iordanka Derilova

Hänsel Rita Kapfhammer

Gretel Cornelia Marschall

Die Knusperhexe Albrecht Kludszuweit

Sandmännchen/Taumännchen Jagna Rotkiewicz/Alexandra Joel

 

Anhaltische Philharmonie

 

Kinderchor des Anhaltischen Theaters

 

Weitere Vorstellungen:

Samstag, 12.11.2016 — 17 Uhr

Freitag, 25.11.2016 — 19.30 Uhr

Samstag, 3.12.2016 — 16 Uhr

Sonntag, 25.12.2016 — 17 Uhr

Samstag, 7.1.2017 — 17 Uhr

Sonntag, 19.2.2017 — 16 Uhr

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