Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Ernst Toller, DER ENTFESSELTE WOTAN, Eine Komödie, Berliner EnsembleErnst Toller, DER ENTFESSELTE WOTAN, Eine Komödie, Berliner EnsembleErnst Toller, DER...

Ernst Toller, DER ENTFESSELTE WOTAN, Eine Komödie, Berliner Ensemble

Premiere: Sonntag, 19. Juni 2016, 20 Uhr, Pavillon. -----

Wotan, ein tollwütiger Friseur, wird – fast ohne es zu wollen – zum Volksverführer. Schlau vereint er die Enttäuschten jeder Gesellschaftsschicht auf seiner Seite und überredet sie, seiner Genossenschaft für Auswanderer beizutreten. Das Ziel liegt in der Ferne – in Brasilien! Dorthin wollen die Unzufriedenen, um ihre Träume (und ihre Gier) zu erfüllen.

Während Wotan immer neue „Mitglieder“ rekrutiert, verfällt er mehr und mehr seinen eigenen, größenwahnsinnigen Vorstellungen eines heldenhaften Lebens in der neuen Welt. Aus dem visionären Erlöser wird ein machtgieriger Kleingeist, der alles riskiert und alles verliert.

 

Toller (1893–1939) schrieb DER ENTFESSELTE WOTAN 1923 während einer fünfjährigen Festungshaft, die er für seine Beteiligung an der Novemberrevolution von 1918 absitzen musste. Mit beißendem Humor schreibt Toller eine brillante und scharfe Kritik an der frühen Weimarer Republik und dem Erstarken nationalsozialistischer Kräfte.

 

Zusammen mit der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“

 

Regie: Veit Schubert

Bühne und Kostüme: Maria-Elena Amos

Dramaturgie: Anika Bárdos

 

Mit: Juliane Böttger, Lukas Gabriel, Tobias Lutze, Joshua Seelenbinder, Samuel Simon

 

Weitere Vorstellungen:

Montag, 20. Juni, 19 Uhr; Mittwoch, 29. Juni, 20 Uhr; Donnerstag, 30. Juni, 19 Uhr;

Freitag, 1. Juli, 20 Uhr; Dienstag, 12. Juli, 19.30 Uhr; Mittwoch, 13. Juli, 20 Uhr;

Freitag, 15. Juli, 20 Uhr

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑