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ERÖFFNUNGSWOCHENENDE im Theater Rampe Stuttgart

4.-6. Oktober 2019

KARL UND ROSA. FÜR GEISTER EINTRITT FREI

+++ Autor*innentheater von Felicia Zeller nach Alfred Döblin | Uraufführung +++

Regisseurin Marie Bues und Autorin Felicia Zeller lesen den Roman „Karl und Rosa“ von Alfred Döblin neu. Felicia Zeller nutzt den Duktus des Originaltextes für ihre Bühnenfassung und adaptiert die filmische Erzählweise des Romans, die Form der Montage und die journalistische, anti-psychologische Perspektive. Das Material spitzt sie dramaturgisch zu, verkneift sich dabei nicht den ein oder anderen zeitgenössischen Kommentar und behält gleichzeitig die Unübersichtlichkeit der Revolutionswirren bei.

 

Copyright: Heike Mondschein

Deutschland im Taumel der Novemberrevolution 1918. Unter den Revolutionär*innen an vorderster Front: Rosa Luxemburg. Die Ereignisse überschlagen sich und übrig bleibt nur der wütende Traum von einer gerechteren Welt. Regisseurin Marie Bues und Autorin Felicia Zeller lesen den Roman „Karl und Rosa“ von Alfred Döblin neu. Sie blicken auf historische Freiheitskämpfer*innen und Politiker*innen und holen sie als Geister zurück auf die heutige Bühne.
Eine Koproduktion mit dem Theater Magdeburg.
Mit
Marie Ulbricht 
Monika Wiedemer/Claudia Wiedemer
Niko Eleftheriadis
Björn Jacobsen
Marian KindermannRegie 
Marie BuesBühne und Kostüme
Heike Mondschein und Indra NauckDramaturgie 
Laura Busch

Dauer 2 Stunden, keine Pause+++ Premiere: Freitag, 4. Oktober | 20:00 +++

FIND ME IN THE DARK
+++ Konzert und Performance von Jon Darc feat. Gruppe CIS +++
Die Arbeiten des charismatischen Performers Jon Darc bewegen sich irgendwo zwischen David Bowie, Björk und Yoko Ono und vereinen unkonventionelle Ansätze aus der Sound-Ästhetik mit Avant-Pop. Die Stuttgarter Gruppe CIS macht dazu Background-Tanz. Ein bisschen poetischer Splatter und schöne queere Menschen. +++ Freitag, 4. Oktober | 22:30 +++
 

THEATRE OF THE LONG NOW – VERLÄNGERUNG
+++ Performance von Ferl + Hertel, Bureau Baubotanik +++
 Sehr langsame Aktionskunst: In einer Prozession legen wir gemeinsam mit Künstler*innen vom Kunstverein Wagenhalle eine Allee an, die die Brache in die Zukunft verlängert. Theatre Of The Long Now ist das Versprechen, auf einer Brachfläche eine 100 Jahre andauernde Vorstellung stattfinden zu lassen. Teil dieser Vorstellung sind Wachstumsprozesse, Bauprozesse, soziale, politische und performative Prozesse. Wir besichtigen eine Allee, die gerade angelegt wird und die Brache in die Zukunft verlängert.
+++ Samstag, 5. Oktober | 16:00
 

100 Jahre sind eine ziemlich lange Weile. Diese Matinee lädt zu einem Wahrnehmungsexperiment ein: Die Akteur*innen bereiten ihre Winterruhe vor. Ihr Samenflug folgt den inzwischen kühlen Lüftchen und die Blätter fallen. Mit einer kurzen dramaturgischen Einführung von Prof. Florian Feisel und anschließendem Nachgespräch. +++ Sonntag, 6. Oktober | 11:00 +++ Zur Matinee +++

 

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