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EUGEN ONEGIN. LYRISCHE SZENEN VON PJOTR I. TSCHAIKOWSKY im Staatstheater Mainz EUGEN ONEGIN. LYRISCHE SZENEN VON PJOTR I. TSCHAIKOWSKY im Staatstheater... EUGEN ONEGIN. LYRISCHE...

EUGEN ONEGIN. LYRISCHE SZENEN VON PJOTR I. TSCHAIKOWSKY im Staatstheater Mainz

Premiere am 23. März 2013, Großes Haus. -----

In der russischen Provinz, abseits der großen Städte: Olga liebt den jungen Dichter Lensky. Als dieser eines Tages seinen Freund, den großstädtisch geprägten Intellektuellen Eugen Onegin, mitbringt, verliebt sich ihre Schwester Tatjana in ihn.

Sie schreibt ihm einen Brief. Am nächsten Morgen erklärt er ihr, dass Heiraten für ihn nicht in Frage kommt. Ein paar Monate später, bei einem Ball, tanzt Onegin aus Langeweile und Gereiztheit immer wieder mit Olga. Schließlich fordert ihn sein Freund Lensky zum Duell. In diesem Duell tötet Onegin seinen Freund. Jahre später trifft er Tatjana wieder: als Frau an der Seite des Fürsten Gremin. Als er sie nun zu einem gemeinsamen Leben zu überreden versucht, weist sie ihn zurück. Onegin muss erkennen, dass es zu spät ist für Glück.

 

Ohne „Zaren und Schlachtenlärm“ (Tschaikowsky) kommt „Eugen Onegin“ aus und blendet sich mit lyrischen Szenen wie in ein laufendes, alltägliches Geschehen abseits der Weltgeschichte ein. Berührend nah rückt Tschaikowsky seine Menschen mit seiner kammermusikalisch dicht gewobenen Musik. Es sind die alltäglichen Grenzsituationen der Liebe, aus denen „Eugen Onegin“ zugleich das Porträt einer jungen Generation schafft, die zwischen verzehrendem Idealismus und distanzierter Abgeklärtheit schwankt.

 

Johannes Erath debütiert am Staatstheater Mainz mit seiner Neuinszenierung von „Eugen Onegin“. Ausgehend von den Seelenzuständen der Protagonisten ruft er Reisebilder wach aus dem Leben von Menschen, die nie zu Hause sind. Tschaikowsky ist mit seiner dicht gewobenen Musik dabei hellhörig für die Ängste und Hoffnungen einer Jugend, die zwischen verzehrendem Idealismus und frühreifer Abgeklärtheit schwankt. Florian Csizmadia wird mit dieser Neuproduktion nach „Schwanensee“ seinen zweiten Tschaikowsky in dieser Spielzeit dirigieren.

 

Lyrische Szenen von Pjotr I. Tschaikowsky

Libretto von Konstantin Schilowski und vom Komponisten

Nach dem gleichnamigen Versroman von Alexander Puschkin

In Russischer Sprache mit Deutschen Übertiteln

 

Musikalische Leitung Florian Csizmadia

Inszenierung Johannes Erath

Bühne Katrin Connan

Kostüme Noëlle Blancpain

Dramaturgie Carsten Jenß

 

Eugen Onegin Heikki Kilpeläinen/Patrick Pobeschin

Tatjana Tatjana Charalgina

Olga Sanja Anastasia

Lenski Thorsten Büttner

Gremin José Gallisa

Larina Patricia Roach

Filipjewna Katherine Marriott

Saretzki Dietrich Greve

Triquet/Gillot Ks. Jürgen Rust

ein Hauptmann Dietrich Greve

 

Chor des Staatstheaters Mainz

Philharmonisches Staatsorchester Mainz

 

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