Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Frauen*ThemenTage am Schauspiel Dortmund onlineFrauen*ThemenTage am Schauspiel Dortmund onlineFrauen*ThemenTage am...

Frauen*ThemenTage am Schauspiel Dortmund online

ab 6.3.2021

Seit über hundert Jahren kämpfen Frauen* am 8. März für Gleichberechtigung der Geschlechter. Sie gehen auf die Straße, streiken, sind laut und sichtbar. Als Einstimmung präsentiert das Schauspiel Dortmund am Wochenende vor dem Internationalen Frauen*tag ein digitales Programm, welches mit der Diskurs-Reihe „Du und Ich = Wir?“ am Samstag, 6. März, um 17 Uhr startet.

 

Copyright: David Uzochukwu

Thematisch geht es um „Queere (Sorge-) Arbeit“ mit Francis Seeck und Valentina Schüler, um 18.30 Uhr „Mutter-Sein in weißen Institutionen“ mit Megha Kono-Patel und Karima Benbrahim und um 20 Uhr „Was ist bitteschön eine ‚Karriere-Frau‘?“ mit Julia Wissert und Lana Idriss. Ab 22 Uhr gibt es mit „Let’s shake it off“ eine gemeinsame Party im virtuellen Raum.
„Auf die Straße?!?“ heißt es am Sonntag, 7. März, mit einem Audio-Videoguide ab 11 Uhr. Anna Tenti hat das Format als Rückblick auf den Frauen*kampftag entwickelt und mit Andreas Niegl (Sound) und Meike Kurella (Video und Ausstattung) umgesetzt. Ensemblemitglied Antje Prust schenkt dem Projekt ihre Stimme.

Um 17 Uhr startet die Live-Stream-Lesung „Ungehaltene Reden ungehaltener Frauen“ auf der großen Bühne. Sarah Jasinszczak hat drei Texte aus der Sammlung von Christine Brückner für die Lesung mit den Ensemblemitgliedern Linda Elsner, Lola Fuchs und Marlena Keil eingerichtet. Darin kommen Frauen* zu Wort, die in der Geschichte nicht gehört wurden oder durch große Männer untergegangen sind, wie zum Beispiel Desdemonas Monolog im Schlafgemach Othellos oder die fiktive Rede von Gudrun Ensslin in ihrer Gefängniszelle Stammheim an den Staat.

Zum Abschluss des Themen-Wochenendes präsentiert das Schauspiel ab 19 Uhr zwei Filme: „How To Be A Sister“ ist ein fünfminütiger Kurzfilm von Azeret Koua mit Sarah Yawa Quarshie und „Monsterhood Part II. Sennentuntschi, a cultural appropriation“ ist ein 25-minütiger Performance-Film von Latefa Wiersch.

Im Zentrum steht die Frage nach der Identität, nach einem Ich, das sich stets neu entwirft, Verbindungen löst und webt, in neue Häute schlüpft. Im Anschluss findet ein Nachgespräch zu beiden Filmen mit den Regisseurinnen statt.
Alle Veranstaltungen am 6. und 7. März finden digital und kostenfrei statt und sind bis einschließlich 8. März online verfügbar.
Weitere Infos und Links unter www.theaterdo.de und blog.schauspieldortmund.de.

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Ausbruch mit Jacke - Gelungener Saisonstart im Theater Pfütze in Nürnberg mit Christina Gegenbauers Dramatisierung „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“

Wenn es während der Vorstellung unwichtig wird, für welche Zielgruppe eine Theaterproduktion gemacht wurde, ist das immer ein gutes Zeichen. Mit „Ich bin Vincent und ich habe keine Angst“ nach dem…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑