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FRÜCHTE DES NICHTS VON FERDINAND BRUCKNER - Staatstheater Hannover

PREMIERE 12.02.16, 19:30 UHR, BALLHOF ZWEI. -----

»GERADE UNSERE BESTEN EIGENSCHAFTEN SIND UNS AM GEFÄHRLICHSTEN.« Deutschland 1948. Der Krieg ist vorbei. Die Eltern halten sich an den Trümmern fest, ihre Kinder am Nihilismus Friedrich Nietzsches.

Noch vor kurzem haben allein Gewehrkugeln über ihre Zukunft entschieden und jeder Schritt konnte der letzte sein. Jetzt liegen viele Möglichkeiten vor ihnen, doch was ist der Sinn ihres unverhofften Weiterlebens – Drogen, Geld, Mode oder einfach nichts? Von einer spontanen Italienreise versprechen

sich vier Abiturienten eine geistige Luftveränderung.

 

Die Expedition scheitert, als einer von ihnen den Chauffeur erschießt. Jeder Versuch, die Tat zu erklären misslingt. Weder Nietzsches Behauptung vom Glück des Schaffenden, noch das Märchen vom kleineren Übel bringen die erlösende Begründung – es bleibt ein Schuss »aus dem Nichts«. Doch warum sollte plötzlich etwas falsch sein, was vor wenigen Jahren noch rechtens war?

 

Früchte des Nichts erfasst die Lebenswelt einer krisenerprobten und orientierungslosen Generation, die unverhohlen vom Pragmatismus ihrer Eltern überrollt wird.

 

AB 14

 

REGIE Babett Grube

BÜHNE Demian Wohler

KOSTÜM Hanne Lauch

MUSIK Martin Engelbach

DRAMATURGIE Janny Fuchs

 

MIT Christian Bayer, Martin Engelbach, Sophie Krauß, Mathias Spaan, Isabel Tetzner

 

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