Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
FRÜHLINGS ERWACHEN nach dem Theaterstück von Frank Wedekind im Luzerner TheaterFRÜHLINGS ERWACHEN nach dem Theaterstück von Frank Wedekind im Luzerner...FRÜHLINGS ERWACHEN nach...

FRÜHLINGS ERWACHEN nach dem Theaterstück von Frank Wedekind im Luzerner Theater

Premiere: 3. Mai 2009, 20.00 Uhr im UG

 

Frank Wedekinds 1891 erschienene «Kindertragödie» über die Fallstricke des Erwachsenwerdens und die oft schmerzliche Dimension erwachender Sexualität ist ein Klassiker der Schullektüre und eines der meistgespielten

Stücke auf deutschen Bühnen.

Das einfühlsame und vielschichtige Drama erzählt von den Nöten und Ängsten mehrerer Jugendlicher in einer Welt der verlogenen Moral und geistigen Enge. Dabei geht es um den ewig währenden Konflikt zwischen Eltern und ihren heranwachsenden Kindern, zwischen LehrerInnen und ihren unbequem werdenden SchülerInnen. Es geht um den Druck, den Eltern mit ihrem Wunsch, für ihren Nachwuchs nur das Beste zu wollen, auf Jugendliche ausüben können. Es geht um die Schule, die nicht auf das Leben vorbereitet. Und es geht um die vielen verwirrenden Fragen, die sich auf dem Weg zum Erwachsenwerden stellen.

 

Das Luzerner Theater zeigt das Stück in einer eigenen Version von «Playstation» mit 11 jugendlichen SpielerInnen zwischen 16 und 21 Jahren. Regie führt Marcel Felder, der bereits 2006 mit «Grenzwert», 2007 mit «Nellie Goodbye» und 2008 mit «Krabat » drei bemerkenswerte Arbeiten mit Jugendlichen im UG

auf die Bühne gebracht hat.

 

PRODUKTIONSTEAM: Marcel Felder (Inszenierung),

Florian Michaelis (Bühne),

Christina Näf (Kostüme),

Judith Kurmann (Video),

Heike Dürscheid (Dramaturgie),

David Clormann und Gregor von Wyl (Licht und technische Einrichtung)

 

MIT: Nina Halpern, Laura Scheiderer, Valeria Schneuwly, Julia Skof, Scherwin Amini, Dario Brander, Etienne Delacroix, Damian Dlaboha, Peter Girsberger, Manuel Neuburger, Josi Sieber

 

VORSTELLUNGEN: 5., 6., 8., 9. (16.00 und 20.00), 10., 12., 13., 14., 19., 20., 27., 28. Mai 2009, jeweils 20.00 Uhr im UG

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Gefühl in Tönen - Familienkonzert „Beethovens Donnerwetter“ im Konzerthaus Heidenheim

Nach einer Tour durch elf Schulen im Landkreis Heidenheim fand das Projekt „Beethovens Donnerwetter“ mit dem Familienkonzert im dortigen Konzerthaus seinen krönenden Abschluss. Die Produktion der…

Von: Silke von Fürich

Im Weihnachtswunderland - "Der Nussknacker" von Demis Volpi und weiteren Choreograph*innen in der deutschen Oper am Rhein

Heiliger Abend in einer großbürgerlichen Familie: Kinder spielen in einem Zimmer Gummitwist. Hinter der Tür zum Wohnzimmer tut sich was. Durch die Milchglasscheibe sieht man, wie ein Weihnachtsbaum…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑