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Georg Büchenrs Revolutionsdrama „Dantons Tod“ - Theater für Niedersachsen Hildesheim

Premiere am Samstag, 28. Mai, um 19 Uhr im Großen Haus. -----

Die Revolution frisst ihre Kinder. - Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit – das sind die entscheidenden Ziele der Französischen Revolution. Seit dem Sturm auf die Bastille, der den Beginn markiert, sind fünf Jahre vergangen.

Jetzt richtet sich die Gewalt nicht mehr nur gegen die konstitutionelle Monarchie, sondern auch gegen die eigenen Mitstreiter, allen voran Georg Danton. Der führende Kopf der Jakobiner, vormaliger Justizminister und Gründer des Wohlfahrtsausschusses, steht nun vor dem Tribunal, das er ein Jahr zuvor selbst geleitet hatte. Sein einstiger Freund Maximilien Robespierre beansprucht die Macht für sich und verfolgt den Plan, die Tugend um jeden Preis durchzusetzen. Mit Terror und Gewalt schaltet er seine politischen Gegner rigoros aus. Bei dem Tribunal, das über Leben und Tod entscheidet, kommt es zu einem der scharfzüngigsten Rededuelle der Weltliteratur.

 

„Macht, Freundschaft, Verrat, Liebe und Ideale, die vertreten werden sollen – es geht in Büchners ,Dantons Tod‘ also um die Themen, für die wir gerne ins Theater gehen“, fasst Regisseur Wolfgang Hofmann die wichtigsten Punkte des Dramas zusammen. Hofmann, der in den vergangenen Jahren bereits „Faust. Der Tragödie erster Teil” und „Venedig im Schnee” am TfN inszenierte, begeistert sich besonders für die Büchnersche Sprache. Denn für ihn ist wichtig, dass „das Publikum Lust und Vergnügen am Zuhören und nicht nur am Zusehen“ hat. In dem 1835 entstandenen Drama erzählt der damals erst 21-jährige Büchner vom Scheitern einer humanistischen Idee, ohne die Idee selbst zu verleugnen. Die einstigen Lenker der Geschichte sind nicht mehr Herr ihrer Entscheidungen, denn die Eigendynamik der Ereignisse ist so groß, dass das Individuum nur wehrlos zusehen kann.

 

Inszenierung Wolfgang Hofmann

Bühne Lars Peter

Kostüme Esther Bätschmann

Chor Achim Falkenhausen

 

Mit Dennis Habermehl (Georg Danton), Thomas Strecker (Camille Desmoulins), Raphael Schmischke (Hérault-Séchelles), André Vetters (Lacroix), Moritz Nikolaus Koch (Robespierre), Marek Egert (St. Just), Michaela Allendorf (Julie), Katharina Wilberg (Lucile), Julia Gebhardt (Marion), Gotthard Hauschild (Erster Bürger), Simone Mende (Zweiter Bürger), N.N. (Ein Kind), Mitglieder des Sinfonischen Chores Hildesheim

 

Di, 31.05.2016

10:00 Uhr | Nienburg

Fr, 03.06.2016

19:30 Uhr | Hildesheim

Mo, 06.06.2016

19:30 Uhr | Hildesheim

Fr, 10.06.2016

20:00 Uhr | Burgdorf

Mi, 15.06.2016

19:30 Uhr | Hildesheim

Fr, 17.06.2016

19:30 Uhr | Hildesheim

Do, 23.06.2016

19:30 Uhr | Hildesheim

 

Karten im ServiceCenter (Theaterstraße 6, 31141 Hildesheim), unter Telefon 05121 1693 1693 und im Internet unter www.tfn-online.de

 

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