Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Geschichte vom Soldaten" - Ein Märchen mit Musik von Igor Strawinsky und Mike Svoboda, Theater Bern"Geschichte vom Soldaten" - Ein Märchen mit Musik von Igor Strawinsky und..."Geschichte vom...

"Geschichte vom Soldaten" - Ein Märchen mit Musik von Igor Strawinsky und Mike Svoboda, Theater Bern

Premiere 2. März 2012, 19.30 Uhr, Vidmar:1. -----

Uraufführung in der Fassung von Mani Matter.

Der Soldat wandert nach Hause, rastet an einem Fluss und spielt auf seiner Geige.

Angezogen vom selbstvergessenen Spiel des Soldaten, taucht der Teufel auf und bittet ihn, ihm im Tausch gegen ein Zauberbuch, in dem die Börseninformationen der Zukunft aufgezeichnet sind, die Geige zu überlassen. Die Lektüre des Buches ermöglicht dem Soldaten, an der Börse gewinnbringend zu spekulieren. Ein Aufenthalt beim Teufel, der länger dauert, als geplant, bringt dem Soldaten den Verlust von Braut und Anstellung, von Heimat und Unschuld.

 

Die Gier nach Geld und Macht löst nun die Unschuld ab, und der Soldat wird ein erfolgreicher Kaufmann. Allmählich wird der Soldat allerdings seiner Einsamkeit gewahr, und er bricht auf, eine kranke Prinzessin mit Hilfe seines Geigenspiels zu erobern. Um die Prinzessin zu gewinnen, muss sich der Soldat erneut dem Teufel stellen. Dabei gewinnt er eine vermeintlich neue Freiheit und bleibt

dennoch in alten Mustern gefangen.

 

Die Geschichte vom Soldaten wurde von Ramuz und Strawinsky auf der Grundlage eines russischen Märchens geschrieben und komponiert und kam 1918 in Lausanne zur Uraufführung. Der fahnenflüchtige Soldat und der Teufel, wie der Märchentitel lautet, steht auch im Zentrum der musikalischen Auseinandersetzung Mike Svobodas. Der Komponist und Posaunist Mike Svoboda hat für das Stadttheater Bern zu den fünf Sätzen der Suite aus der Geschichte des Soldaten eine eigene Komposition für Geige, Klarinette und Klavier geschrieben, die mit der Fassung von Mani Matter in der Vidmar:1 zur Uraufführung kommen wird.

 

Philipp Ludwig Stangl fügt der szenischen und musikalischen Ebene eine Bildkomponente hinzu, die mit dem Erfahren von Zeit spielt.

 

Inszenierung Erich Sidler

Komposition und

Musikalische Leitung Mike Svoboda

Bühne, Kostüme Bettina Latscha

Video Philipp Ludwig Stangl

 

Soldat Diego Valsecchi

Teufel Christoph Rath

Prinzessin Milva Stark

Geige Mirka Scepanovic

Klarinette Heather Roche

Klavier Kirill Zwegintsow

 

Weitere Vorstellungen 08./17./22./28. März // 15. April // 04./18.Mai

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 11 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑