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GESPENSTER DES KAPITALS nach Honoré de Balzac, Schauspielhaus Bochum

Premiere am 25. Oktober 2014 in den Kammerspielen. -----

Mercadet ist ein Macher, ein Spekulant, ein Finanzjongleur. Ihn interessiert nur das ganz große Geschäft – auch wenn er selbst längst kein Kapital mehr besitzt. Er leiht sich, was er kriegen kann, verspricht astronomische Gewinne und macht kurzerhand seine Tochter selbst zum Spekulationsobjekt.

Honoré de Balzac hat bereits 1840 in seinem Theaterstück „Le Faiseur“ den Irrsinn der finanzökonomischen Luftgeschäfte beschrieben, wie sie uns heute wieder beschäftigen. Balzac zeigt, dass die Höhe der Schulden für den wahren Spekulanten nur die Rampe ist für eine umso rasantere Beschleunigung der Kapitalfahrt.

 

Regisseur Hermann Schmidt-Rahmer bearbeitet das Stück für die Kammerspiele neu und konfrontiert es mit der Gegenwart heutiger Finanzmarkt-Akrobatik.

 

Regie: Hermann Schmidt-Rahmer /

Bühne: Thilo Reuther /

Kostüme: Michael Sieberock-Serafimowitsch /

Dramaturgie: Olaf Kröck

 

Mit: Damir Avdic, Matthias Eberle, Sarah Grunert, Jürgen Hartmann, Raiko Küster, Nicola Mastroberardino, Veronika Nickl, Xenia Snagowski

 

Matinee am 19. Oktober im Tanas, Eintritt frei

 

Die nächste Vorstellung: 30. Oktober

 

 

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