HomeBeiträge
Gioachino Rossinis letzte Oper „Wilhelm Tell“ in der Staatsoper HannoverGioachino Rossinis letzte Oper „Wilhelm Tell“ in der Staatsoper HannoverGioachino Rossinis...

Gioachino Rossinis letzte Oper „Wilhelm Tell“ in der Staatsoper Hannover

Premiere Dienstag, 31. Oktober 2017, 18.30 Uhr. -----

Das Werk basiert auf Friedrich Schillers berühmtem Drama »Wilhelm Tell« (1804) und thematisiert den Freiheitskampf der Schweizer gegen die habsburgischen Unterdrücker. Rossini hat eine Grand Opéra mit prächtigen Chorszenen, großartig gesteigerten Ensembles und anrührenden Soloszenen geschrieben, in der auch die Darstellung unterschiedlichster Naturstimmungen breiten Raum einnimmt. Bis ins 20. Jahrhundert hinein war der „Tell“ eine der meistgespielten Opern in Paris.

Für den erkrankten Stefan Adam übernimmt als Gast vom Staatstheater Saarbrücken Peter Schöne die Titelrolle, als Walter Fürst ist Guillaume Antoine zu hören, ebenfalls vom Staatstheater Saarbrücken. Aus dem Ensemble der Staatsoper sind unter anderem zu erleben: Sung-Keun Park in der Rolle des Arnold, Ania Vegry als Tells Sohn Jemmy, Shavleg Armasi als Landvogt Gessler sowie Dorothea Maria Marx in der Rolle der Prinzessin Mathilde. Außerdem sind zu hören der Chor der Staatsoper Hannover (Einstudierung: Lorenzo Da Rio) und das Niedersächsische Staatsorchester Hannover. Die szenische Leitung hat Neil Barry Moss.

 

Halbszenisch und in französischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln. Die musikalische Leitung liegt bei Alessandro De Marchi, einem der bedeutendsten Spezialisten für die Musik des ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhunderts. Dirigent Alessandro De Marchi ist einer der profiliertesten Orchesterleiter auf dem Gebiet historisch informierter Aufführungspraxis. Er gastiert regelmäßig an den großen Opernhäusern Europas, etwa der Mailänder Scala, dem Teatro La Fenice in Venedig und den Staatsopern in Berlin und Hamburg. Eine enge künstlerische Beziehung pflegt er zur Staatskapelle Dresden. Er ist Künstlerischer Leiter der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik und Generalmusikdirektor des Barockorchesters Academia Montis Regalis.

 

Weitere Aufführungen: Sonntag, 12.11.17, 18:30 Uhr, Freitag, 17.11.17, 19:30 Uhr, Sonntag, 03.12.17, 16:00 Uhr, Samstag, 06.01.18, 19:30 Uhr.

 

Karten (20,00–69,50 Euro) an allen bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter 0511/9999-1111, im Internet unter www.staatstheater-hannover.de sowie an den Tageskassen in Opern- und Schauspielhaus und an der Abendkasse.

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Selbsterkundung

Zusammengekauert und regungslos verharren drei Frauen auf der Bühne. Drei Frauen mit runden Spiegeln, die das Gesicht verdecken, aber nichts widerspiegeln, nichts durchscheinen lassen. Sie erinnern an…

Von: Dagmar Kurtz

Geld regiert die Welt

Biblische Stoffe als Grundlage für eine Oper hatten es nicht nur um 1870 schwer, überhaupt aufgeführt zu werden, sondern scheinen auch heute das Publikum nicht allzu sehr zu reizen, wenn man die…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

 

Hintergrundbild der Seite
Top ↑