Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Hänsel, Gretel, Aschenputtel und die Königin der Nacht – Feiertagsprogramm in der StaatsoperHänsel, Gretel, Aschenputtel und die Königin der Nacht – Feiertagsprogramm in...Hänsel, Gretel,...

Hänsel, Gretel, Aschenputtel und die Königin der Nacht – Feiertagsprogramm in der Staatsoper

»Hänsel und Gretel«: 7. und 8. Dezember, 18.30 Uhr, 17. Dezember, 15.00 und 19.00 Uhr, 21. Dezember, 12.00 und 18.30 Uhr

»La Cenerentola«: 9., 16. und 25. Dezember, 19.00 Uhr, 31. Dezember, 18.00 Uhr

»Die Zauberflöte«: 1., 13., 27. und 30. Dezember 2011, 19.00 Uhr

 

Weihnachtszeit ist Märchenzeit, auch in der Hamburgischen Staatsoper. Im Dezember stehen drei der schönsten Opern für die ganze Familie auf dem Spielplan:

 

Mozarts »Zauberflöte« ist eine der beliebtesten Opern überhaupt. Ein Blick auf das Bild der Prinzessin Pamina genügt, und Tamino verliebt sich in sie. Doch die Prinzessin wird vom Zauberer Sarastro gefangen gehalten. Tamino zögert nicht lange und macht sich auf, Pamina zu befreien. Ihm steht Papageno zur Seite, der lustige Vogelfänger. Zusammen – und natürlich unterstützt von der Zauberflöte – müssen sie so manches Abenteuer bestehen, bevor sie Pamina finden. Die bunte Inszenierung von Achim Freyer verzaubert Groß und Klein immer wieder aufs Neue. Mit Cornelia Götz (Königin der Nacht), Jun-Sang Han (Tamino), Wilhelm Schwinghammer (Sarastro), Genia Kühmeier / Katerina Tretyakova (Pamina), Lauri Vasar (Papageno) u.a.

 

Nicht weniger phantasievoll ist die Inszenierung von »La Cenerentola« von André Barbe und Renaud Doucet. Das frankokanadische Regieduo verlegte Rossinis Vertonung des »Aschenputtel«-Märchens in die Zunkunft, inklusive tanzender Roboter und Essen in Pillenform. Der Prinz sucht seine Frau nicht etwa auf einem Ball, sondern im Reality-TV. Klar, dass es für ihn und sein Aschenputtel Angelina ein zauberhaftes Happy end gibt. Für seine knallbunte, opulente Ausstattung der Produktion erhielt André Barbe den Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater. »La Cenerentola« steht auch am Silvesterabend auf dem Programm. Es singen Maria Markina (Angelina), Alek Shrader (Don Ramiro), Juhee Min (Tisbe), Katharina Bergrath (Clorinde), Renato Girolami (Don Magnifico), Viktor Rud (Dandini), Alidoro (Adrian Sampetrean).

 

Der Weihnachtsklassiker schlechthin ist »Hänsel und Gretel«. Engelbert Humperdinck schrieb seine Märchenoper nach dem Stoff der Brüder Grimm. Mit herrlicher Musik erzählt er die Geschichte der Geschwister, die im Wald ein Haus aus Lebkuchen finden. Mit Stücken wie »Brüderchen, komm tanz mit mir«, »Suse liebe Suse, was raschelt im Stroh« und dem »Abendsegen« ist »Hänsel und Gretel« ein Erlebnis für die ganze Familie. Cheryl Studer kehrt als Gertrud an die Staatsoper zurück (7.12., 17. und 21.12., abends). Außerdem singen Wolfgang Schöne/Jan Buchwald (Peter), Katrin Wundsam/Rebecca Jo Loeb (Hänsel), Katerina Tretyakova/Vida Mikneviciute (Gretel) und Renate Spingler/Peter Galliard (Hexe).

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 12 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„Vástádus eana/The answer is land“ von Elle Sofe Sara im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Hoch im Norden Europas lebt das indigene Volk der Samen. Mit ihrer Lebensart beschäftigt sich Elle Sofe Sara in ihrem Stück „Vástádus eana/The answer is land“ jenseits folkloristischer Attitude. So…

Von: Dagmar Kurtz

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑