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HERZ UND HUND UND KUNST UND LEBEN - Ein Schauspielhaus-Panoptikum durch 60 Jahre Bochumer Theatergeschichte(n) mit Führungen von Hans-Peter LitscherHERZ UND HUND UND KUNST UND LEBEN - Ein Schauspielhaus-Panoptikum durch 60...HERZ UND HUND UND KUNST...

HERZ UND HUND UND KUNST UND LEBEN - Ein Schauspielhaus-Panoptikum durch 60 Jahre Bochumer Theatergeschichte(n) mit Führungen von Hans-Peter Litscher

Premiere am 15. Juni 2013 im Foyer des Schauspielhauses Bochum. -----

Die Geschichte des Schauspielhauses Bochum ist geprägt von Legenden und großen Namen. Die Erinnerungen an Zadek und Peymann, an Dene, Voss und Tana und viele weitere Künstler, die im Laufe der Jahre hier waren, bestimmen auch heute die Wahrnehmung des Hauses.

Nun wurde der Künstler Hans-Peter Litscher eingeladen, für uns die Geister des Schauspielhauses lebendig werden zu lassen. In seinem Panoptikum zeigt er seltene Fundstücke aus dem Nachlass von Winfried W. aus Witten, der viele Jahre hinter den Kulissen des Schauspielhauses tätig war und sich besonders liebevoll der Pflege des Hundes „Zadek“ widmete. Zadek – so hieß nicht nur der ehemalige Intendant des Schauspielhauses, sondern auch der junge Boxer, den sich Rainer Werner Fassbinder in seinen Bochumer Monaten zulegte.

 

In der Ausstellung sieht man nun die Geschichte des Theaters mit den Augen eines Hundeliebhabers und entdeckt in seinen Erinnerungen die unvergesslichen Momente des Schauspielhauses. Dabei begegnet man bekannten Requisiten, Kostümen und Stücken aus dem Fundus ebenso wie dem Hund Zadek.

In exklusiven Führungen begleitet Hans-Peter Litscher durch die Welt hinter den Kulissen des Bochumer Schauspielhauses. Hans-Peter Litscher entwickelt seit 1983 zahlreiche „Spurensuch-Projekte“, u. a. am Hamburger Schauspielhaus, für das Festival d’Avignon, bei den Wiener Festwochen, den Berliner Festspielen, beim Festival „New Europe“ in New York und beim Theatertreffen der Bundesrepublik in Moskau. Für Theater der Welt 2010 in Essen/Mülheim kuratierte er die Aus-stellung „!Barbara – Rabarbara!“, ein Kuriositätenkabinett aus der Sammlung des Bergarbeitersohnes Ernst Adolf Steiger. Seine Ausstellungen nennt er „Echokammerspiel“ und meint damit eine Kunstform, die sich genau und konkret auf einen Ort oder auf eine historische Gegebenheit einlässt und aus dem heraus eine Imagination bildet, die der Wahrheit auf merkwürdige Art sehr nahe kommt.

Hans-Peter Litscher, *1955 in der Schweiz, lebt als Ausstellungs- und Filmemacher, Regisseur und Autor in Paris. Er besuchte die Theaterschule von Jacques Lecoq sowie Seminare bei Gilles Deleuze. Nach Studien an der Sorbonne und an der Université de Vincennes präsentierte er 1976 in Zusammenarbeit mit dem MIT und dem Centre Pompidou Paris seinen ersten Film „Changes“. Seit 1983 zahlreiche theatrale „Spurensuch-Projekte“, wie z. B. 2011 „Con Garbo nei Grigioni – Greta Garbo in Klosters“ uraufgeführt am Theater Chur/Schweiz.

 

Die nächsten Führungen: 16.6., 22.6., 23.6.

 

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