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"Hiob" von Joseph Roth / Koen Tachelet, Rheinisches Landestheater Neuss

Premiere am 15. September 2012, 20.00 Uhr, Schauspielhaus. -----

Alles beginnt mit der Geburt des vierten Kindes, Menuchim, das an Epilepsie leidet. In die Ehe zwischen Mendel Singer und seiner Frau Deborah zieht Entfremdung ein. Ist das behinderte Kind eine Prüfung

oder Strafe Gottes?

Auch die drei anderen Kinder bereiten Sorgen: Der älteste Sohn meldet sich freiwillig zum Militär, der zweite wandert nach Amerika aus, die Tochter Mirjam lässt sich mit Kosaken ein. Mendel und Deborah ziehen mit Mirjam zum Sohn Schemarjah, der sich nun Sam nennt, nach Amerika und lassen den behinderten Menuchim in Europa zurück. Doch Sam fällt im Ersten Weltkrieg, Jonas ist als vermisst gemeldet, Mirjam wird verrückt und Deborah stirbt vor Kummer. Nachdem Mendel alles ertragen hat und im Glauben unerschütterlich geblieben ist, beginnt er nun, an Gott zu zweifeln.

 

Erst ein Wunder, an das niemand geglaubt hätte, bringt die Wendung der Geschichte und seinen jüngsten Sohn zu ihm zurück.

 

Inszenierung: Bettina Jahnke,

Bühne/Kostüme: Juan León,

Musik: Bojan Vulentic,

Dramaturgie: Barbara Noth

 

Mit: Joachim Berger (Mendel Singer),

Ulrike Knoblauch (Deborah, Mendels Frau),

Henning Strübbe (Menuchim, Mendels Sohn),

Sigrid Dispert (Mirjam, Mendels Tochter),

Jonathan Schimmer (Jonas, Mendels Sohn / Kosake / Mac / Menkes / Bibelscheiber),

Georg Strohbach (Schemarjah, Mendels Sohn / Groschel, Schuhmacher),

Michael Putschli (Doktor / Rabbi / Kapturak / Kosake / Bauer / Mr. Glück & Psychiater / Skowronnek)

 

Weitere Vorstellungen im Schauspielhaus:

So, 16.09.2012, 18.00 Uhr

Mi, 19.09.2012, 20.00 Uhr

Mo, 01.10.2012, 20.00 Uhr*

Di, 02.10.2012, 20.00 Uhr*

Fr, 26.10.2012, 20.00 Uhr*

Sa, 27.10. 2012, 20.00 Uhr

So, 28.10.2012, 14.00 Uhr

Do, 20.12.2012, 20.00 Uhr*

 

* Einführungen 30 Minuten vorher

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