Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
IDOMENEO von WOLFGANG AMADEUS MOZART in der WIENER STAATSOPERIDOMENEO von WOLFGANG AMADEUS MOZART in der WIENER STAATSOPERIDOMENEO von WOLFGANG...

IDOMENEO von WOLFGANG AMADEUS MOZART in der WIENER STAATSOPER

PREMIERE Sonntag, 5. Oktober 2014, 18.00 Uhr. -----

„Eine magnifique Musique!“ Und: „Man sollte nicht meinen, dass in einem so kleinen Kopfe so was

Großes stecke!“ – so die entzückte Zustimmung des Kurfürsten Karl Theodor von Bayern,

Auftraggeber von Idomeneo, nachdem er das Werk gehört hatte.

 

Die 1781 uraufgeführte Oper, die Elemente von französischem und italienischem Stil in sich vereint, erzählt eine Geschichte von Macht und Herrschaft, von Schuld und ihrer Bewältigung. Komplex ist die Aufführungsgeschichte, die von einer Reihe von Be- und Umarbeitungen gekennzeichnet ist, u. a. von Mozart selbst, von Ermanno Wolf-Ferrari oder Richard Strauss.

 

Der Regisseur und Operndirektor Kasper Holten wurde 1973 in Kopenhagen geboren. Er war Assistent von Harry Kupfer, John Cox und David Pountney. Im Alter von 27 Jahren wurde er zum Künstlerischen Leiter der Königlichen Dänischen Oper bestellt, eine Funktion, die er elf Jahre lang ausübte. Darüber hinaus ist er als Regisseur international erfolgreich. Er hat bisher mehr als 65 Produktionen inszeniert, darunter Die Frau ohne Schatten, Der Ring des Nibelungen, Tannhäuser und Le Grand Macabre in Kopenhagen, Lohengrin an der Deutschen Oper Berlin, Béatrice et Bénédict und Le nozze di Figaro am Theater an der Wien. Seine Inszenierungen waren darüber hinaus in Frankreich, Italien, Norwegen, Schweden, Finnland, Island, Russland und in den USA zu sehen. 2010 adaptierte er Don Giovanni für seinen Kino-Film Juan. Er ist Ritter und erhielt die Medaille Ingenio et Arti von Königin Margarethe II. von Dänemark. Kasper Holten ist seit 2011 Direktor des Royal Opera House Covent Garden in London. Sein Inszenierungsdebüt an diesem Haus gab er mit Peter Illitsch Tschaikowskis Eugen Onegin im Jahr 2011.

 

DRAMMA PER MUSICA IN DREI AKTEN

TEXT: GIAMBATTISTA VARESCO

 

Dirigent: Christoph Eschenbach*

Regie: Kasper Holten°

Bühne: Mia Stensgaard°

Kostüme: Anja Vang Kragh°

Licht: Jesper Kongshaug°

Bewegungsregie: Signe Fabricius°

Dramaturgie: Adrian Mourby°

Chorleitung: Thomas Lang

 

Idomeneo Michael Schade

Idamante Margarita Gritskova*

Elettra Maria Bengtsson°

Ilia Chen Reiss*

Arbace Pavel Kolgatin*

Oberpriester Poseidons Carlos Osuna*

Stimme des Orakels Sorin Coliban

Zwei Trojaner Dritan Luca, Ion Tibrea

Zwei Kreter Oleg Zalytskiy, Konrad Huber

Zwei Kreterinnen Secil Ilker, Arina Holecek

Orchester der Wiener Staatsoper

Chor der Wiener Staatsoper

Studierende der Ballettakademie der Wiener Staatsoper

° Debüt an der Wiener Staatsoper | * Rollendebüt an der Wiener Staatsoper

 

Sonntag, 28. September 2014, 11.00 Uhr: Einführungsmatinee mit Mitwirkenden der Premiere

Reprisen: 8., 11., 14. (WIENER STAATSOPER live at home), 16. Oktober 2014

Die Vorstellung am 11. Oktober 2014 wird live ab 18.30 Uhr in Radio Ö1 übertragen.

staatsoperlive.com

www.wiener-staatsoper.at

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 13 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑