Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
JESSICA, 30. von Marlene Streeruwitz, Theater Drachengasse WienJESSICA, 30. von Marlene Streeruwitz, Theater Drachengasse WienJESSICA, 30. von Marlene...

JESSICA, 30. von Marlene Streeruwitz, Theater Drachengasse Wien

Bar&Co, 4. (Premiere) - 16. April 2011, Di-Sa um 20 Uhr. -----

... ich kann heute keine C-movies sehen, ich bin ja selber in einem ... Jessica, 30, Single. Getrieben von Erfolgsdruck läuft die überqualifizierte, aber unterbezahlte Journalistin Jessica Somner ihrem Leben hinterher.

 

Weder mütterliche Ratschläge noch nächtliche Fressorgien oder sportliche

Selbstkasteiung können darüber auf Dauer hinwegtäuschen. Erst als sich

ihre unbefriedigende Affäre mit einem korrupten Politiker zu einer Staatsaffäre auszuweiten droht, beschließt sie zu handeln.

 

Jessica ist groß, blond, klein, brünett, schlank, dunkelhaarig. Ihre Geschichte ist ein Einzelschicksal, das symbolisch für das Lebensgefühl der Generation Praktikum steht: zwischen Streben nach Unabhängigkeit und Sicherheitsbedürfnis, Aufbruchsstimmung und sicherem elterlichen Hafen bleibt sie in ihrem eigenen Körper gefangen.

 

Regie: Alex. Riener

Dramaturgie: Eva Waibel

Bühne: Stefanie Just, Otto Girsch

Kostüm: Sabine Ebner

Körperarbeit: Caroline Decker

 

Es spielen: Anna Morawetz, Karola Niederhuber, Stefanie Philipps

Ensemble: Christina Berzaczy, Aurelia Burckhardt, Brigitte Deutsch,

Claudia Grevsmühl, Ingeborg Mammerler, Heike Metz, Andrea Nitsche,

Sophie Resch, Veronika Schmidinger, Anja Waldherr, Andrea Winter

 

Eine Koproduktion von dielaemmer und Theater Drachengasse

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 6 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑