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„Johann-Friedrich-Dirks-Preis“ ausgeschrieben: Plattdeutscher Literaturwettbewerb geht in die 2. Runde

Ab sofort läuft die Ausschreibung zum zweiten Johann-Friedrich-Dirks-Preis der Stadt Emden für plattdeutsche Literatur. Die Wettbewerbsbeiträge sollen sich diesmal mit dem Thema „Wo is dat blot komen?“, einem Zitat aus dem Johann-Friedrich-Dirks-Stück „Senator Klockengeeter“, beschäftigen. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2014.

 

Der Preis war 2012 zum ersten Mal ausgeschrieben und 2013 zum ersten Mal vergeben worden. Preisträger waren Gitta Franken, Autorin und Liedermacherin aus Südbrookmerland und Gerd Constapel, Lyriker aus Upgant-Schott. Den Kinder- und Jugendpreis erhielt die 8. Klasse der Schule Barenburg.

 

Der Preis

 

Der Namengeber des Preises, Johann Friedrich Dirks (1874 – 1949), ist ein bedeutender Emder Dichter und Literat. Seit 2012 wird der Preis alle zwei Jahre an dessen Geburtstag (9. Februar) vom Kulturbüro der Stadt Emden ausgelobt.

 

Ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro und ein Anerkennungspreis von 500 Euro werden von der Familie Dirks (Dirks Group) aus Emden gestiftet, ebenso eine Bronzeskulptur als Preissymbol.

 

Die Sparkasse Emden fördert darüber hinaus einen speziellen Kinder- und Jugendwettbewerb mit Preisen in Höhe von 500, 300 und 200 Euro, an dem auch Gruppen oder Schulkassen teilnehmen können.

 

Beirat und Jury

 

Die Preisträger werden durch eine Fachjury ermittelt und am 9. Februar 2015 bekanntgegeben. Die Jurymitglieder sind der Plattdeutschexperte Carl-Heinz Dirks (Vorsitzender), Vorjahrespreisträgerin Gitta Franken, Heike Dirksen, Plattdeutschbeauftragte der Stadt Emden, die Geschäftsführerin der Ländlichen Akademie Krummhörn, Christine Schmidt, der plattdeutsche Autor Erich Bolinius und Adolf Sanders, der im Jahr 2002 des Gesamtwerk von Johann Friedrich Dirks mit bearbeitet hat.

 

Konzeption und Organisation des Preises liegen in Händen des Beirats, dem neben den Jurymitgliedern auch Landschaftsrat und Bürgermeister Rico Mecklenburg (Vorsitzender), Helmut Collmann, Präsident der Ostfriesischen Landschaft, Gregor Strelow, Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Erwachsenenbildung der Stadt Emden, Matthias Klein, Leiter des Kulturbüros der Stadt Emden, Heike Doden, ebenfalls Kulturbüro, Uwe Endjer von der Sparkassen Emden und Marcus J.F. Dirks von der Stifterfamilie / Dirks Group angehören.

 

Die Regularien

 

Beim Johann-Friedrich-Dirks-Preis kann jeder teilnehmen, der plattdeutsch schreiben möchte. Lyrik ist genau so zugelassen wie Prosa und auch Hörspiele oder Theaterstücke können eingesandt werden. Für den Jugendpreis können auch kurze Filme eingereicht oder Neue Medien verwendet werden.

 

Erwartet werden Texte mit fünf bis zehn Seiten Umfang. Bei Lyrik reichen fünf Gedichte. Bei einem Ausschnitt aus einem Roman, Theaterstück oder einem Hörspiel kann der Autor kurz das ganze Werk erläutern.

 

Die Beiträge können per Post oder Email eingereicht werden. Alle Beiträge, die per Post eingehen, müssen anonym und mit einem Kennwort versehen, eingereicht werden. Zusätzlich muss ein verschlossener Brief beigelegt werden, auf dem außen das Kennwort vermerkt wurde und der innen den Namen und Anschrift des Verfassers enthält. Beiträge per Email gehen an das Kulturbüro der Stadt Emden, werden dort anonymisiert und an die Jury weitergegeben.

 

Der Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist er 31. Oktober 2014. Es gilt der Eingang beim Kulturbüro der Stadt Emden, z. Hd. Frau Heike Doden, Große Straße 13, 26721 Emden oder per Mail doden@emden.de.

 

 

 

Weitere Informationen gibt es unter der Telefonnummer 04921-87 1266 oder unter kulturbuero@emden.de

 

 

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