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Johann Wolfgang Goethe, ‹Hermann und Dorothea›, Burgtheater Wien

Premiere 01. Oktober 2016, Beginn: 20.00 Uhr. -----

„Alles regt sich, als wollte die Welt, die gestaltete, rückwärts Lösen in Chaos und Nacht sich auf, und neu sich gestalten.“ Goethe’s „Hermann und Dorothea“ – ein kunstvolles Epos, in dem Goethe sich auf die Spuren von Homer begab und ein fast vergessenes Kunstwerk, das sich uns von bestürzender Aktualität präsentiert.

Goethes Epos, 1796/1797 entstanden, verbindet die Geschichte der Vertreibung der Salzburger Protestanten im Jahre 1731 mit dem Elend der Flüchtlingszüge aus Frankreich im Gefolge der Revolutionswirren, und hinter der Liebesgeschichte um Hermann und Dorothea verbergen sich Bilder, die uns heutzutage wieder bestürzend vertraut geworden sind. Doch Goethe kann mit einem Lösungsvorschlag aufwarten, der auch und gerade heute beherzigt werden sollte: statt sich hinter Furcht und Sorge zu verschanzen kann man in Problemen die Herausforderung sehen, in der Herausforderung die Chance.

 

In einer von Alfred Kirchner inszenierten Lesung sind die beiden Burgstars Maria Happel und Martin Schwab mit Goethes Text alleine auf der Bühne – sie schlüpfen in unzählige Rollen und lassen mit Goethes bildmächtiger, musikalischer Sprache ein Theater des Augenblicks entstehen.

 

mit

Maria Happel

Martin Schwab

 

Leitung: Alfred Kirchner

Raum: Jura Gröschl

Dramaturgische Mitarbeit: Claudia Kaufmann-Freßner

 

Donnerstag, 20.10.2016 | 20.00 Uhr Burgtheater

November

Freitag, 04.11.2016 | 19.30 Uhr Burgtheater

 

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