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JUDITH - Tragödie von Friedrich Hebbel - Staatstheater Darmstadt

Premiere am 09. September, 19:30 Uhr | Kleines Haus. -----

Der assyrische Feldherr Holofernes siegt und siegt und siegt. Nun schickt er sich an, die Stadt Bethulien zu erobern. Er lässt alle Wasserleitungen der Stadt kappen. In der verdurstenden Stadt macht sich Panik breit, aber die junge Witwe Judith interessiert sich wenig für andere Menschen. Sie sucht nur eines: einen ebenbürtigen Gegner.

Judith bietet sich als Retterin an. Sie will den Unbesiegbaren erschlagen und geht in Holofernes’ Feldlager. Damit rasen zwei verzweifelte Kometen aufeinander. Judith und Holofernes suchen sich selbst im Anderen und finden Abgründe. „Gib mir deine Hand und erzähle mir von deinem Hass!“ sagt Holofernes kurz bevor er Judith in Armen halten darf. Friedrich Hebbel lässt Liebe und Hass als größtmögliche Lebenskräfte durch das Stück toben – ganz im Gegensatz zu Leitsätzen beschwichtigender Vermittlung. Die Faszination dieser Polarität ebenso wie die damit verbundenen Kollateralschäden werden sichtbar im Schicksal aller Figuren.

 

Judith Jessica Higgins

Holofernes Daniel Scholz

Mirza Anabel Möbius

Achior Christian Klischat

Gesandter, Der Älteste Hubert Schlemmer

Ephraim, Assad, Krieger Béla Milan Uhrlau

Samaja, Hauptmann Mathias Znidarec

 

Regie Alexander Nerlich

Bühne Flurin Borg Madsen

Kostüme Žana Bošnjak

Musik und Sounddesign Malte Preuß

Dramaturgie Maximilian Löwenstein

 

Vorstellungen am 13., 16., 22. und 28. September

 

 

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