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"Juno und der Pfau" von Sean O'Casey im Deutschen Theater Berlin

Premiere 29. Januar 2013, 20.00 Uhr. -----

"Heiliges Herz Jesu, nimm uns unsere Herzen von Stein und gib uns Herzen von Fleisch! Nimm von uns diesen mörderischen Hass und gib uns ewige Liebe!" Dublin im Jahr 1922. Es herrscht Bürgerkrieg. In einer Zwei-Zimmerwohnung einer heruntergekommenen Mietskaserne lebt Familie Boyle.

Mr. Boyle, von seiner Frau der Pfau genannt, ist ein arbeitsloser Trinker. Mit seinem Freund Joxer unternimmt er endlose Saufgelage, während seine zupackende Frau Juno mit heldenhaftem Eifer versucht, die gebeutelte Familie zusammenzuhalten. Ihr Sohn Johnny ist mit 20 Jahren bereits Kriegsinvalide. Die Tochter Mary findet ihr Unglück, als unverhofft der Schullehrer Bentham in ihr Leben tritt. Er bringt den Boyles die alles verändernde Nachricht einer großen Erbschaft. Sofort werden neue Möbel gekauft, Kleider bestellt, Feste gefeiert – alles auf Pump. Doch das Testament ist durch einen Formfehler Benthams hinfällig …

 

Sean O’Casey, der als Kind einer Arbeiterfamilie in den Slums von Dublin aufwuchs, wurde mit seinem bitter-komischen, sozialkritischen Stück über die Sinnlosigkeit des Krieges und die Zerrüttungen der Familie weltberühmt. Milan Peschel inszeniert es als seine erste Arbeit am Deutschen Theater.

 

Regie Milan Peschel

Bühne und Kostüme Magdalena Musial

Dramaturgie Juliane Koepp

 

Besetzung

Elias Arens, Moritz Grove, Katrin Klein, Ole Lagerpusch, Bernd Moss, Katharina Marie Schubert, Michael Schweighöfer, Anita Vulesica, Katrin Wichmann

 

Termine

09. Februar 2013, 20.00 Uhr, A-Preise Karten

12. Februar 2013, 20.00 Uhr, A-Preise Karten

19. Februar 2013, 20.00 Uhr, A-Preise Karten

28. Februar 2013, 20.00 Uhr, A-Preise Karten

 

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