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KABALE UND LIEBE von Friedrich Schiller im Schauspielhaus Bochum

Premiere am 22. November in den Kammerspielen. -----

Schiller war erst 25 Jahre alt, als er „Kabale und Liebe“ verfasste. Er war ein zorniger junger Mann, der über die erste Liebe schrieb und eine verkommene Welt, in der diese Liebe nicht sein darf. 230 Jahre später sehen viele junge Männer und Frauen dieses Stück, denn „Kabale und Liebe“ wird in den Schulen gelesen.

Was sagt ihnen heute dieses berühmte Trauerspiel? Eine verbotene Liebe zwischen einem Adeligen und einer Bürgerlichen ist kein Skandal mehr. So gesehen ist unsere Welt nicht mit der Schillers zu vergleichen, aber vielleicht können wir seinen Zorn verstehen: Korruption, Intrige und politischer Mord sind die Mittel der Politik und die Jungen wenden sich enttäuscht ab von ihren Vätern. Wofür steht die Generation der Väter und was kann sie den Jungen mit auf den Weg geben? Und warum ist dieses bürgerliche Trauerspiel bis heute so wichtig für das Theater?

 

Regie: Anselm Weber

Bühne: Hermann Feuchter

Kostüme: Teresa Grosser

Musik: Thomas Osterhoff

Fechten: Klaus Figge

Dramaturgie: Sabine Reich

 

Mit: Friederike Becht, Nils Kreutinger, Florian Lange, Kristina Peters, Bernd Rademacher, Roland Riebeling, Daniel Stock, Felix Vörtler, Anke Zillich / Musiker: Wolfgang Sellner

 

Die nächste Vorstellung: 27. November

Tipp: Matinee am 16. November im Tanas, Eintritt frei

 

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