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KASPAR HÄUSER MEER von Felicia Zeller, Maxim Gorki Theater Berlin

Berliner Premiere der Uraufführungsinszenierung am 26. Februar 2009 um 19:30 Uhr

 

Barbara, Silvia und Anika haben eine tägliche Mission: im Stundentakt entscheiden sie über die Schicksale von Kindern, Eltern und Familien.

Ihre "Klienten" haben sich am Rand unserer Städte und im Dickicht unseres Sozialstaates verheddert, haben den Anschluss verloren und finden keine Perspektive mehr, um mit dem gesellschaftlich vorgegebenen Takt Schritt zu halten. Doch was passiert, wenn auch den drei Damen vom Jugendamt die Kontrolle entgleitet? Aus der Überforderung und Desillusionierung retten sie sich in eine unnütze, aber Halt gebende Bürokratie und versuchen, weder den Überblick, noch die Hoffnung zu verlieren.

 

Äußerer Anlass für dieses Auftragswerk des Theaters Freiburg an die Autorin Felicia Zeller war der "Fall Kevin", die Geschichte des kleinen Jungen aus Bremen - Gröpelingen, der an den Folgen schwerer Misshandlungen starb und im Oktober 2006 tot im Kühlschrank der elterlichen Wohnung gefunden wurde. Entstanden ist eine Sprechpartitur für drei Schauspielerinnen, die in Marcus Lobbes Uraufführungsinszenierung mit dem Publikumspreis der Mülheimer Theatertage 2008 ausgezeichnet wurde.

 

Es spielen: Britta Hammelstein (Anika), Bettina Grahs (Silvia), Rebecca Klingenberg (Barbara)

 

Regie: Marcus Lobbes, Bühne: Christoph Ernst, Musik: Udo Selber

 

Übernahme einer Produktion des Theaters Freiburg

 

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