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KATJA KABANOWA VON LEOŠ JANÁČEK im Theater Bonn

Premiere Sonntag, 2. Mai 2010, 18.00 Uhr, Opernhaus

 

Die junge, sich nach Liebe und Freiheit verzehrende Katja lebt in einer geschlossenen Welt aus Kaltherzigkeit, unterdrückter Erotik, Strenge und Doppelmoral im Haus ihrer dominanten Schwiegermutter und wird wie in einer antiken Tragödie unausweichlich in die Katastrophe getrieben.

Die Oper basiert auf Ostrowskys Tragödie DAS GEWITTER. Das Stück war über lange Zeit ein wahrer Publikumsrenner. Janácek hat dazu kongenial Musik von unmittelbar packender, soghafter Wirkung geschrieben. Der mächtige Strom der Wolga bildet Anfang und Ende der Oper, seine Wasser bedeuten Leben und Tod. Leos Janáček gilt heute als einer der überragenden Opernkomponisten des 20. Jahrhunderts, weil ihm meisterhaft die Synthese von Musik und Psychologie gelingt.

 

Regisseur Balázs Kovalik und sein Bühnenbildner Antal Csaba haben spektakuläre Bilder für Katjas Seelendrama und ihren Tod in der Wolga geschaffen.

 

Die russische Sopranistin Irina Oknina, Bonns gefeierte Traviata und Mimi, wird ihr Rollendebüt in der gesanglich und darstellerisch extrem fordernden Partie der Katja geben. Die Rolle der hartherzigen Schwiegermutter Kabanicha singt Daniela Denschlag, Katjas Ehemann Tichon ist mit Mark Rosenthal besetzt, George Oniani steht als Katjas Liebhaber Boris auf der Bühne.

 

Will Humburg, zuletzt in Bonn als Dirigent von MASKENBALL sehr erfolgreich, kehrt an das Pult des Beethoven Orchester Bonn zurück.

 

Weitere Vorstellungen: 6. und 14. Mai sowie 5., 13., 19. und 25. Juni 2010. Karten im Vorverkauf und an der Abendkasse.

 

 

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