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"Kein Schiff wird kommen2 von Nis-Momme Stockmann, Deutsches Theater Berlin

Premiere am 18. Oktober 2010, 20.30 Uhr, Box

 

Ein Stück über die Wende soll er schreiben. Ein großes Drama, das auf dem Markt „Theater“ bestehen kann.

Aber er hat keinen Bezug zur Wendezeit, war noch ein Kind, als die Mauer fiel, und auch nicht in Berlin, sondern fernab der revolutionären Ereignisse, auf der Nordseeinsel Föhr. Und genau dorthin fährt der junge Autor nun zurück, will seinen Vater interviewen und erhofft sich von ihm die „nachhaltige“ Geschichte, die Intendanten und Dramaturgen von ihm fordern.

 

Unerwartet und schmerzhaft stößt er dabei auf sein eigenes 1989, auf die verschüttete Erinnerung an seine Mutter, deren persönliches Schicksal die große Politik jener Zeit überschattete. ‚Kein Schiff wird kommen‘ ist Familientragödie, Künstler- und Geschichtsdrama zugleich und letztlich ein Stück über zwei Mauern – die Berliner und die zwischen den Generationen.

 

'Kein Schiff wird kommen' ist Familientragödie, Künstler- und Geschichtsdrama und ein Stück über zwei Mauern – die Berliner und die zwischen den Generationen.

 

Regie Frank Abt

Bühne Anne Ehrlich

Kostüme Katharina Kownatzki

Dramaturgie Meike Schmitz

 

Es spielen

Elias Arens, Markwart Müller-Elmau, Paul Schröder

und Silke Lange (Akkordeon)

 

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