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"König der Herzen" von Alistair Beaton im Staatstheater Darmstadt "König der Herzen" von Alistair Beaton im Staatstheater Darmstadt "König der Herzen" von...

"König der Herzen" von Alistair Beaton im Staatstheater Darmstadt

Premiere 29. November 2013 | 19.30 Uhr | Kleines Haus. -----

 

Ganz England steht Kopf, nachdem sich ein tragischer Unfall ereignet hat: Der König, erst einige Monate im Amt, ist vom Pferd gestürzt. Er liegt im Koma, die Chancen seiner Majestät stehen schlecht.

Nachdem der Premierminister tief betroffen vor die Kameras der versammelten Medien getreten ist, einigt er sich mit dem Oppositionsführer auf die durchzuführenden Maßnahmen: Sobald der Thronfolger, Prinz Richard, und sein Bruder, Prinz Arthur, am Schauplatz des Geschehens, einem Landsitz der Königsfamilie, eintreffen, werden die lebenserhaltenden Maschinen abgestellt. Sogar seine Eminenz, der Erzbischof von Canterbury, gibt dem Plan seinen Segen.

 

Doch beim Eintreffen des künftigen Monarchen, zusammen mit seinem schwer alkoholisierten Bruder, gibt es eine Überraschung, die das Staatswesen erschüttern könnte: Richard unterhält eine keusche Liebesbeziehung zu Nazreen, Trägerin eines Kopftuches und stellvertretende Vorsitzende eines islamischen Kulturvereins. Der Skandal muss aufgehalten werden, der künftige König, kann unmöglich eine potentielle Islamistin ehelichen. Der Monarch würde zum Sicherheitsrisiko für das eigene Königreich. Etliche Winkelzüge müssen gemacht werden, ehe es heißt: „Der König ist tot --- es lebe der König!‘‘

 

Der in Schottland geborene Autor Alistair Beaton ist ein führender Satiriker Großbritanniens. Mit König der Herzen hat er eine sprühende Komödie voller bissigem Humor und fern jeder politischen Korrektheit geschrieben.

 

Inszenierung Peter Hailer|

Bühne und Kostüme Dirk Becker

 

Mit Matthias Kleinert Nick Bailey (Premierminister), Andreas Manz-Kozár Stephen Clarke (Oppositionsfüher), Simon Köslich Prinz Richard (Thronfolger), Antonio Lallo Prinz Arthur (Richards Bruder), Katharina Hintzen Annie Brett, Tom Wild Toby Frost, Klaus Ziemann Marcus Linklater, Ronja Losert Nasreen Sazwari, Harald Schneider Sir Terence Pitch, Gerd K. Wölfle Harry Holbrook

 

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