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Kritikerumfrage der "Opernwelt" würdigt die Arbeit der Oper Köln

Bei der diesjährigen Kritikerumfrage der Fachzeitschrift »Opernwelt« (Berlin) konnte die Oper Köln insgesamt 30 Nominierungen in allen signifikanten Kategorien für sich verbuchen.

Zum Vergleich: Die „Oper des Jahres“, das Théâtre Royale de la Monnaie in Brüssel, erhielt 37 Nominierungen.

 

Zum Sänger des Jahres wurde Johannes Martin Kränzle gewählt, den die Oper Köln gerade für ihre Erfolgsproduktion »Krieg und Frieden« (Fürst Andrej Bolkonski) gewinnen konnte. Der Bariton ist in

dieser Spielzeit noch in weiteren Produktionen des Hauses zu erleben (z.B. als Musiklehrer in »Ariadne auf Naxos« sowie als Sixtus Beckmesser in »Die Meistersinger von Nürnberg«).

 

Die Uraufführung von Karlheinz Stockhausens »SONNTAG aus LICHT« erhielt insgesamt sieben Nominierungen.

 

Die Produktion »L’incoronazione di Poppea« erwies sich als Kritiker-Favorit und trumpft mit insgesamt 16 Nominierungen auf. Darunter fünf Stimmen für Aufführung des Jahres, vier Stimmen für Sandrine Piau als Poppea (Sängerin des Jahres), drei Stimmen für Dietrich W. Hilsdorf (Regie des Jahres), zwei Stimmen für Franco Fagioli als Nerone (Sänger des Jahres), sowie jeweils eine Stimme für Dieter

Richter (Bühnenbild des Jahres) und Konrad Junghänel (Dirigent des Jahres).

 

Jeweils eine Nominierung für Dirigent Markus Stenz, das Gürzenich-Orchester Köln, den Chor der Oper Köln, Asmik Grigorian als Marie in »Wozzeck« (Nachwuchssängerin Jahres) sowie Florian Boesch als

Wozzeck (Sänger des Jahres) zeugen von der Anerkennung der Arbeit der Oper Köln.

 

Schließlich vergaben zwei Kritiker ihr Votum für die Oper Köln in der Kategorie „Opernhaus des Jahres“ und rundeten den Nominierungsreigen ab.

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