Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
„Kunst“ von Yasmina Reza am Theater Pforzheim „Kunst“ von Yasmina Reza am Theater Pforzheim „Kunst“ von Yasmina...

„Kunst“ von Yasmina Reza am Theater Pforzheim

Premiere am Samstag, 2. November um 20 Uhr im Podium. -----

Drei Männer – ein Bild. Das klingt zunächst nicht sonderlich problematisch. Doch der Schein trügt! Serge, Marc und Yvan sind schon lange befreundet und glauben, dass nichts ihre Beziehung erschüttern könne.

Doch genau dieses „Nichts“ auf einer Leinwand, ein monochromes Gemälde ganz in Weiß, wird zur Bewährungsprobe dieser Männerfreundschaft. Sehr schnell geht es nicht mehr nur um den Blick auf ein Bild, sondern um existentielle Lebensfragen. Die drei Herren überschreiten an diesem Abend Grenzen, über die es kein Zurück gibt und werfen sich Dinge an den Kopf, die in den letzten Jahren nicht ohne Grund unausgesprochen blieben. Bis es zu einer unvorhergesehenen Wende kommt…

 

Dieses Stück ist weit mehr als ein Diskurs über Kunst: Es ergründet die Mechanismen von Freundschaft, Toleranz, Besitzansprüchen und die Frage, wie viel Wahrheit eine zwischenmenschliche Beziehung verkraften kann. Die Komödie „Kunst“ wurde 1994 in Paris uraufgeführt, mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und in 40 Sprachen übersetzt. In Pforzheim zeichnet der Schauspieler und Regisseur Thomas Goritzki für die Inszenierung verantwortlich. Er wirkte in einer Vielzahl von Fernsehproduktionen mit und führte unter anderem schon Regie in Bonn, Karlsruhe, Lübeck, Ingolstadt, Braunschweig und vielen weiteren Theatern.

 

„Die geistreichsten Menschen sind immer Pessimisten. Sie sind auch die humorvollsten. Ich habe noch nie mit einem Optimisten richtig gelacht…“, sagt die französische Schauspielerin und Schriftstellerin Yasmina Reza. Mit ihren anspruchsvollen, hintersinnigen und gleichzeitig amüsanten Stücken wurde sie in den vergangenen Jahren weltweit zur meistgespielten zeitgenössischen Dramatikerin.

 

Inszenierung: Thomas Goritzki

Bühne und Kostüme: Anike Sedello

Dramaturgie: Miriam Normann

 

Mit: Jörg Bruckschen, Raphaèl Nybl und Mathias Reiter

 

Weitere Vorstellungen am Fr, 8., Sa, 9., Fr, 15., Sa, 16., Mi, 20., So, 24., Fr, 29. und Sa, 30. November sowie an weiteren Terminen im Laufe der Spielzeit

 

Karten für „Kunst“ sind erhältlich ab 13,50 € (ermäßigt 7 €) an der Theaterkasse am Waisenhausplatz unter Tel. 0 72 31/39-24 40, im Kartenbüro in den Schmuckwelten und unter www.theater-pforzheim.de.

 

 

 

___________________________________________________________________________

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Ich will was bewegen! Das Stadttheater Fürth zeigt mit dem Dreifach-Monolog „Niemand wartet auf dich“ von Lot Vekemans, dass Theater relevant und nahbar ist.

Einer Schauspielerin mal in die Seele und über den Schminktisch schauen – wäre das nicht schön? Auch das ist ja eine Möglichkeit, die im Fachsprech „vierte Wand“ genannte Distanz zwischen Bühnenrampe…

Von: Stephan Knies

Gescheiterte Utopie - "La Clemenza di Tito" von Wolfgang Amadeus Mozart in der Deutschen Oper am Rhein

Lässt sich ein Staat nur mit Milde und Gnade regieren? Das klingt reichlich utopisch, und in der Inszenierung von "La Clemenza di Tito" in der Deutschen Oper am Rhein stellt Michael Schulz das auch in…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑