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"L' italiana in Algeri" (Die Italienerin in Algier) im Theater Basel

Dramma giocoso in due atti, Musik von Gioacchino Rossini,

Premiere am 25.3. 2007, 20.00 Uhr – Grosse Bühne.

 

«L’ italiana in Algeri»: Rossinis erstes abendfüllendes Meisterwerk der komischen Gattung ist eine musikalische Posse über die umstürzlerische Wirkung einer attraktiven und selbstbewussten Frau in einer patriarchalisch organisierten Welt.

Isabella, Italienerin, versucht ihren versklavten Geliebten Lindoro zu befreien und umgarnt zu diesem Zwecke den in Algier herrschenden Bey und schifft ihn mittels weiblicher Raffinesse in den Hafen von Ehe und Ehre zurück. Rossini verlegte den Plot in die östliche Ferne, zum einen um dem zeitgenössischen Drang nach Exotik entgegen zu kommen, andererseits um einen Ort zu definieren, wo reisende europäische Frauen sich tatsächlich ihres faktischen und gesellschaftlichen Korsetts entledigen konnten. Die Umkehrung der geltenden Werte spiegelt sich in einer Musik wider, die in ihrer Turbulenz katastrophische Züge annimmt und mit lebenslustiger, augenzwickender Rasanz die Komödie in die Anarchie treibt.

Musikalische Leitung: Baldo Podic
Inszenierung: Patrick Schlösser
Bühnenbild: Etienne Pluss
Kostüme: Ute Meenen
Dramaturgie: Brigitte Heusinger
Mit: Rita Ahonen, Mariselle Martinez, Agata Wilewska, Javier Abreu, Stefan Kocán,
Andrew Murphy, Marian Pop, dem Herrenchor des Theater Basel und dem
Sinfonieorchester Basel

 
Weitere Termine: Mi 28. / Sa 31., jeweils um 20.00 Uhr

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