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"Les contes d’Hoffmann" Opéra fantastique von Jacques Offenbach im Theater Basel"Les contes d’Hoffmann" Opéra fantastique von Jacques Offenbach im Theater..."Les contes d’Hoffmann"...

"Les contes d’Hoffmann" Opéra fantastique von Jacques Offenbach im Theater Basel

Premiere am Mittwoch, 17. September 2014, 19.30 Uhr, Grosse Bühne. -----

Es wird Mozart gegeben! «Don Giovanni»! Im Opernhaus steht die berühmte Sängerin Stella auf der Bühne – und in der Zwischenzeit? Warten ihre Verehrer! Der berühmte romantische Dichter Hoffmann und der finstere Hadtrat Lindorf.

In seiner Stammkneipe gerät der Dichter ins Phantasieren und präsentiert drei Erzählungen über drei

unglückliche Lieben: zur Puppe Olympia, der kranken Sängerin Antonia und der Kurtisane Giulietta – Berichte von Hoffmanns Scheitern und Variationen über die begehrte Frau: Stella! Ein Automat? Eine egoistische Künstlerin mit Vaterkomplex? Eine kalte Kurtisane, die Liebe spielend? Was ist Projektion, was Wahnbild und tatsächliche Erfahrungen?

 

Jacques Offenbachs Alterswerk, seine «Opéra fantastique», verknüpft die grossen Themen des 19. Jahrhunderts – Liebe, Literatur, Selbstwerdung eines Dichters und die moderne Gesellschaft – zu einer phantastisch-abgründigen Meditation über die Literatur E.T.A. Hoffmanns. Das unvollendete Partitur bietet reichen Stoff für die Regie von Elmar Goerden, besticht durch eingängige Musik, diabolische Gestalten, hintergründige Psychologie und die glanzvolle Tragik ihrer Hauptfigur.

 

Hoffmann, kaum eine Gestalt der Opernbühne wurde wie er zum Inbegriff des Genies am Rand zum Wahnsinn, lustvoll wandelnd zwischen Realitätsverlust, grossem künstlerischen Wurf, Abgrund und Verführung!

 

Libretto von Jules Barbier nach dem Schauspiel von Jules Barbier und Michel Carré

herausgegeben von Michael Kaye und Jean-Christophe Keck

 

In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

 

Musikalische Leitung: Enrico Delamboye/Christoph Gedschold

Regie: Elmar Goerden

Bühne: Silvia Merlo, Ulf Stengl

Kostüme: Lydia Kirchleitner

Chor: Henryk Polus

Dramaturgie: Simon Berger

 

Mit: Rita Ahonen, Maya Boog, Solenn’ Lavanant-Linke, Sunyoung Seo, Agata Wilewska/Lini Gong,

Zachary Altman, Simon Bailey/Jacek Strauch, Heinz Brandt, Karl-Andreas Jaeggi, Andrew Murphy, Rolf

Romei/Marc Laho, Kang Wang

 

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