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"Liliom" von Franz Molnar im Schauspielhaus Magdeburg

Premiere am Sa., 5. 05. 2007. 19.30 Uhr.

 

Andreas Zavoczki, der Liliom, ist der ungekrönte König des Budapester Stadtwäldchens – der fescheste Rummelplatzausrufer, der wildeste Prügler und frechste Schürzenjäger.

Die einzige, die ihm gewachsen ist, ist das Mädchen Juli. Wie Liliom hört auch Juli allein auf sich selbst. Durch sie verliert Liliom seine Arbeit und gewinnt ein Leben – mit dem er wenig anzufangen weiß. Unruhig wie er lebte, kommt Liliom zu Tode. Doch an der Himmelspforte bekommt er eine zweite Chance: Nach gemessener Zeit darf er für einen Tag zurück nach Budapest und seine Juli erneut aufsuchen. Sechzehn Jahre nach seinem Tod kehrt Liliom also zurück – mit einem Stern in der Hand, den er am Himmel gestohlen hat …

Franz Molnars märchenhafte »Vorstadtlegende« aus dem k. u. k. Budapest der vorletzten Jahrhundertwende vereint wie in einem farbenfrohen Bilderbogen Rummelplatzkünstler und Kleinbürger, Diebsgesindel und Polizeitypen, Dienstmädchen und Fußsoldaten, ja sogar Himmelsvorsteher und Engelsseelen. Klarsichtig erzählt Molnar von den einfachen Lebensläufen seiner Protagonisten, ihren Hoffnungen, Versuchen und Passionen, und verdichtet sie mit den lebensprühenden Alltagsbildern

und -klängen seiner österreichisch-ungarischen Heimat zu großem Theater.

 

Regie Angelika Waller Bühne und Kostüme Stephan Fernau

 

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