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MADAMA BUTTERFLY von Giacomo Puccini, Tehater Osnabrück

Premiere Samstag, 25. September 2010 19:30 Uhr

 

Ein Bild bleibt zurück. Ein Bild prägt sich ein: Cio-Cio-San wartet mit ihrem Kind auf den „heimkehrenden“ Pinkerton. Die Nacht senkt sich, das Kind schläft längst.

Eine Vision von Glück und Leid, Traum und Wirklichkeit, im Pianissimo des Orchesters und in den Vokalismen der Chorstimmen verhauchend. Es ist eine der anrührendsten Musikszenen Puccinis. Nach den beiden Welterfolgen LA BOHEME und TOSCA war er wieder auf der „Jagd nach einem neuen Opernstoff“. Ein inspirierendes Sujet fand er endlich in dem Stück „Madame Butterfly, Tragödie einer Japanerin“ von David Belasco.

 

Mit dem Puccini eigenen Gespür für Bühnenwirksamkeit und seiner sinnlichen, gefühlsbetonten Musik hat er ein psychologisches, feinnerviges, ganz auf die Gestalt der Cio-Cio-San konzentriertes Drama komponiert. Zeitlebens bezeichnete Puccini diese Oper als sein liebstes Werk.

 

Die Inszenierung entsteht unter der Leitung der Tanzdirektorin Nanine Linning. Tanz und Gesang sollen intensiv miteinander verschmelzen und diesen Abend zu einem sinnlichen Tanz- und Musikereignis werden lassen.

 

Japanische Tragödie in drei Akten

Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica

Tanzoper von Nanine Linning

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Musikalische Leitung Hermann Bäumer

Regie und Choreografie Nanine Linning

Bühne Martin Fischer

Kostüme Iris van Herpen

 

Cio-Cio-San Lina Liu

Suzuki Eva Schneidereit

F. B. Pinkerton Bernardo Kim

Sharpless Daniel Moon

Goro Mark Hamman

Fürst Yamadori Silvio Heil

Onkel Bonze Marcin Tlałka

Yakuside Silvio Heil

Kaiserlicher Kommissar/Standesbeamter Ji-Seong Yoo

Mutter Cio-Cio-Sans Heike Hollenberg

Kusine Cio-Cio-Sans Chihiro Meier-Tejima

Kate Pinkerton Kathrin Brauer

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