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"Max Black" im schauspielfrankfurt

29. – 31. Dezember 2006; Großes Haus,

Musiktheater von Heiner Goebbels nach Texten von Paul Valéry, Georg Christoph Lichtenberg, Ludwig Wittgenstein und Max Black.

Max Black ist der Name eines fiktiven Naturwissenschaftlers. Er lebt in seinem Labor wie in einem höhlenartigen Versteck. Inmitten von Tischen, vollgestapelt mit gewöhnlichen Gegenständen, haust er wie sein eigener Gefangener und zitiert Worte von Lichtenberg, Valéry und Ludwig Wittgenstein. Ein Suchender, dessen Lebensspuren Klänge, Bilder, Worte nachzeichnen, dessen Gedanken Töne und Licht werden, an dessen Ende auch die Welt verstummt. Heiner Goebbels’ 1998 entstandenes Musiktheater verknüpft Musik und Wort, Bild und Raum auf kongeniale Weise und hat mit André Wilms zugleich einen Protagonisten, der die Einsamkeit des Gelehrten eindringlich zu verkörpern weiß.
Mit drei Gastspielen dieses Werkes zum Jahreswechsel führen wir die bewährte Tradition fort, mit Musiktheateraufführungen von Heiner Goebbels einen akustisch wie visuell besonderen Schlußpunkt zum Jahresausklang zu setzen.  

 

Regie: Heiner Goebbels
Gastspiel des Théatre de Vidy-Laussane E.T.E.

 

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