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MAXIM GORKI THEATER BERLIN: Abschluss-Spektakel zum Ende der Intendanz von Armin Petras

Vom 12. bis 16. Juni 2013. -----

Die Intendanz von Armin Petras am Maxim Gorki Theater endet nach sieben Jahren wie sie begonnen hat: mit einem Theaterspektakel. „Fünf Tage im Juni“, so der dem Roman von Stefan Heym entliehene Titel des Spektakels, verweist auf das Motto „Aufstand proben“ der aktuellen Spielzeit, auf die kontinuierliche Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte, die am Maxim Gorki Theater in den vergangenen Jahren stattgefunden hat und auf die letzten Tage der Intendanz, die mit dem Publikum im Rahmen eines Spektakels gefeiert wird.

In diesen letzten fünf Tagen dieser Spielzeit werden 17 Inszenierungen und ein musikalisches Programm vom frühen Abend bis nach Mitternacht auf den Bühnen des Hauses und an anderen Spielorten wie dem Gorki Garten, dem Lichtsaal des Palais am Festungsgraben, dem Collegium Hungaricum und dem Deutschen Historischen Museum zu sehen sein. 13 Regisseure, darunter Jan Bosse, Antú Romero Nunes, Jorinde Dröse, Sebastian Hartmann, Sebastian Baumgarten und David Marton, die den Spielplan und das Profil des Hauses in den vergangenen sieben Jahren wesentlich mitgeprägt haben, werden mit dem Ensemble kleine und größere Beiträge und Performances erarbeiten, um das ganze Theater bis zum Schluss zu einem Ort der künstlerischen Spurensuche, des Austausches und des Miteinanders zu machen.

 

 

DAS SPEKTAKEL-PROGRAMM

 

VORGEPLÄNKEL

Die Zuschauer werden schon vor dem Theater mit kleinen Szenen und Performances willkommen geheißen: die Lieblingsmomente aus Inszenierungen aus der Ära Armin Petras, lebendige Statuen, Songs, Vergessenes und Erinnertes der letzten Spielzeiten und vor allem der aktuellen mit ihrem Motto „Aufstand proben“. Ein kleines Flashmob-Intro der besonderen Art.

Mit: Darstellern der Aktionisten (Jugendklub) und der Golden Gorkis (Ensemble 55+) u. a.

Leitung: Joanna Merete Scharrel, Robert Schulz

Am 12. und 13. Juni / ca. 18:30 Uhr / Haupteingang MGT

Am 14. und 15. Juni / ca. 16:30 Uhr

 

FORUM

Das Forum ist ein Ort der Begegnung und des Austausches von Ideen und Waren: Wie lässt sich selbständiges Handeln bewahren und ausbauen? Was ist Unabhängigkeit? Und wie gestaltet sich die Spurensuche nach den eigenen Fähigkeiten?

Täglich ab einer Stunde vor Vorstellungsbeginn im MGT / vom 12. bis 16. Juni / Vorplatz MGT

 

SPEKTAKEL-PREMIEREN AM MITTWOCH, 12. JUNI 2013

Um 19 Uhr, Maxim Gorki Theater

Das dreiteilige Bühnenprogramm kann nur im Block besucht werden (Dauer insg. ca. 1,5 Std.)

 

JETZT NICHT

David Marton

Vielleicht muss man zuerst ein Lied singen, um sich gemeinsam daran zu erinnern, welche

Aufstehversuche früher einmal Gültigkeit hatten. Oder man denkt erst einmal darüber nach, ob das Theater die richtige Kunstform ist für Widerstand und dann klärt man gemeinsam, ob der Refrain des Liedes lauten muss: jetzt oder jetzt nicht.

Mit: Theresa Kronthaler, Ursula Werner und Gästen. Leitung: David Marton / Bühne: Natascha von Steiger / Kostüme: Hanne Günther, Thomas Maché

 

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DER AUFSTAND DES GEGENSTANDES

Ein Slapstick-Projekt von Antú Romero Nunes

Ursprünglich bezeichnet der Begriff „Slapstick“ eine uralte Theaterrequisite, die vom Harlekin in der italienischen Commedia dell’arte verwendet wurde und uns vielleicht noch vom Kasperletheater bekannt ist: Ein Schlagstock aus zwei Latten (Pritsche), mit dem der Kasperl seine Hiebe austeilt, was viel Krach, aber wenig Schmerzen verursacht. Slapstick lebt von der Situationskomik, der Tücke des Objekts, vom Aufstand des Gegenstandes, der sich seinem Gebrauch widersetzt. Und Slapstick zeigt uns, wie nah Schmerz und Freude beieinander liegen.

Mit: Paul Schröder, Aenne Schwarz. Regie: Antú Romero Nunes / Bühne: Natascha von Steiger / Kostüme: Hanne Günther, Thomas Maché

 

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IN DER SCHLANGENGRUBE

Armin Petras / Jan Kauenhowen

Der Aufstand des Körpers? Der Aufstand im Körper? Jan Kauenhowen hat Gespräche mit Todkranken aufgezeichnet, die auf ihr Leben zurückblicken. Das auf diese Weise gewonnene Material wurde von ihm und Armin Petras zusammengefasst und poetisch verdichtet. Auf dieser Grundlage entstand der Theatertext „In der Schlangengrube“, der dem alltäglichen Leben und Sterben abgelauscht zu sein scheint. Er lag bereits einmal einer musiktheatralischen Arbeit Sebastian Baumgartens („Requiem“) zugrunde. Die Banalität des Todes bleibt auch in der nochmaligen Begegnung mit dem dramatischen Material sein zentrales Thema, der Umgang mit dieser wesentlichen Erfahrung der menschlichen Existenz, die noch immer angstvoll verdrängt wird. Der Tod, der einerseits alle gleich macht und doch jeden Sterbenden individualisiert. Eine notwendige Auseinandersetzung mit ihm und seiner Ambivalenz in unserer heutigen Gesellschaft.

Mit: Wilhelm Eilers, Johann Jürgens, Regine Zimmermann. Regie: Sebastian Baumgarten /

Bühne: Natascha von Steiger / Kostüme: Thomas Maché / Musik: Max Renne

Premiere am 12. Juni 2013 / 19:00 Uhr / MGT Berlin

wieder am 14. Juni um 19:00 Uhr und am 15. Juni um 17:00 Uhr

 

Um 19.30 Uhr, Lichtsaal (Zugang über MGT)

DIE HELLEN HAUFEN

Volker Braun

Der Aufstand, von dem hier berichtet wird, hat nicht stattgefunden. Wenn er seine Wahrheit hat, so weil er denkbar war. In der Nachwendezeit, nach drei Jahren Volksenteignung, dem Feldzug der Treuhand, kommt es zum großen Arbeiterkrieg, nur dass sie dabei nicht kämpfen, sich ihren Widerstand nur denken…

Mit: Ruth Reinecke, Sebastian Bandt (Akkordeon)

Regie: Ronny Jakubaschk / Ausstattung: Julian Marbach

Premiere am 12. Juni 2013 / 19:30 Uhr / Lichtsaal

Weitere Vorstellungen am 13. Juni / 19:30 Uhr und am 14. und 15. Juni / 21:00 Uhr

 

Um 21 Uhr, Garten (Zugang über MGT)

FÜNF TAGE IM JUNI

Stefan Heym

Die Erhöhung der Normen, vom Zentralkommitee der SED im Mai 1953 beschlossen und vom Ministerrat zum Ende des selben Monats bestätigt, war der Anstoß für den sogenannten „Volksaufstand in der DDR“, der schließlich am 17. Juni 1953 in republikweiten Streiks, Demonstrationen und seiner Niederschlagung durch die Rote Armee kulminierte. Dieser Aufstand bildet den historischen Hintergrund, vor dem Heym die Geschichte des Genossen und Gewerkschafters Witte, tätig im Berliner VEB Merkur, erzählt. Er ist überzeugter Kommunist der den Aufstand voller Skepsis, aber auch voller Hoffnung darauf, dass der Protest die Partei zum Umdenken veranlassen wird, erlebt. Doch sein Optimismus ist vergeblich.

 

Heym erzählt die Geschichte aus der Perspektive derer, die das Geschehen in den berühmten 5 Tagen im Juni 1953 in Berlin mitgetragen und mitverantwortet haben. Jan Neumann wird sich Stefan Heyms Roman an fünf Abenden im Juni an fünf verschiedenen Orten nähern.

In Kooperation und mit freundlicher Unterstützung des Deutschen Historischen Museums.

Mit: Katharina Alf, Pia-Micaela Barucki, Lorris Andre Blazejewski, Maximilian Grünewald, Raphael Käding, Robin Krakowski, Lina Krüger, Steffen Siegmund, Ursula Werner

Regie: Jan Neumann / Ausstattung: Matthias Werner

12. Juni Garten / 13. Juni Kantine / 14. Juni Parkplatz, jeweils um 21:00 Uhr, / 15. Juni im DHM um 19.30 Uhr / 16. Juni 2013 als Stadtspaziergang um 16:00 Uhr

 

Um 21 Uhr, Gorki Studio

DER HOFMEISTER / DER HALS DER GIRAFFE

Jakob Michael Reinhold Lenz / Judith Schalansky

In seiner letzten Inszenierung am MGT widmet sich Armin Petras zwei Figuren, zwei aus der Zeit und Gesellschaft Gefallenen, deren innere Aufstände keine Wege mehr nach außen finden. Lenz‘ Hofmeister Läuffer ist den Launen und der finanziellen Zuwendung seiner aristokratischen Arbeitgeber ausgeliefert, schwängert die ihm anvertraute Tochter des Hauses, muss fliehen und kastriert sich schließlich selbst. Die Lehrerin Inge Lohmark, Protagonistin aus Judith Schalanskys Roman „Der Hals der Giraffe“, ist Radikal-Biologistin und Darwin-Anhängerin, dabei selbst allerdings mit ihren Einstellungen und Methoden ein Auslaufmodell.

Mit: Robert Kuchenbuch, Andreas Leupold, Svenja Liesau, Anja Schneider, Holger Stockhaus

Regie: Armin Petras / Ausstattung: Annette Riedel / Video: Rebecca Riedel

Premiere am 12. Juni 2013 / 21:00 Uhr / Gorki Studio

Weitere Vorstellungen am 13., 14. und 15. Juni / 21:00 Uhr

 

SPEKTAKEL-PREMIEREN AM DONNERSTAG, 13. JUNI

Um 19 Uhr, Maxim Gorki Theater

Das dreiteilige Bühnenprogramm kann nur im Block besucht werden (Dauer insg. ca. 1,5 Std.)

 

Szenische Lesung

DER SEILTÄNZER

Jean Genet

In seinem 1957 erschienenen Prosagedicht entwirft Jean Genet ein radikales Bild vom Künstler in der Gesellschaft. Er fordert den Hochseilartisten darin auf, sich von der egoistischen Gefallsucht loszureißen und seine gesamte Existenz auf die Einsamkeit im Rampenlicht auszurichten und spannt damit den Bogen zu Nietzsches Seiltänzer-Parabel aus „Zarathustra“. Der Künstler soll sich in eine für ihn äußerst gefährliche Lage begeben. Man meidet ihn. Er ist allein. Seine äußere Verdammung erlaubt ihm dann lauter kühne Tätigkeiten.

Mit: Aenne Schwarz. Leitung: Jan Bosse, Bühne: Natascha von Steiger

 

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WARUM IST NICHT ALLES SCHON VERSCHWUNDEN?

nach Jean Baudrillard

Der französische Philosoph ist der Meinung, dass alles längst verschwunden oder dabei ist, zu verschwinden: die Welt und das Reale, der Mensch und die Dinge, die Moral, die Werte, die Unterscheidung von Gut und Böse. Und dennoch beschreibt er eine dagegen revoltierende Sehnsucht, zu sehen, wie die Welt in unserer Abwesenheit aussieht. Für den Hobbyfotografen Baudrillard ist der Prozess vom fotografischen Festhalten eines Momentes über das Entwickeln des Filmes und das langsame Sichtbarwerden des analogen Fotos im Entwicklungsbad eine Art Aufstand gegen das Verschwinden in der digitalen Beliebigkeit.

Mit: Andreas Leupold. Regie: Sebastian Hartmann / Bühne: Natascha von Steiger / Kostüme: Thomas Maché

 

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I ♥AUFSTAND

Carsten Golbeck

30 Minuten für die Suche nach einer authentischen Reaktion auf die bestehenden Zustände: Zwei Schauspieler, zu deren täglicher Arbeit es gehört, sich mit gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten auseinanderzusetzen, stellen sich die Frage, ob sie wirklich an eine Veränderung der Gesellschaft glauben. Und wenn ja – wie kann diese Veränderung passieren?

„I ♥ Aufstand“ ist eine persönliche Annäherung an die Möglichkeiten des Aufstands in einer Gesellschaft, in der jede kritische Regung droht, einer Vermarktung zum Opfer zu fallen.

Mit: Ronald Kukulies, Sabine Waibel. Regie: Jorinde Dröse / Bühne: Natascha von Steiger / Kostüme: Hanne Günther, Thomas Maché

Premiere am 13. Juni 2013 / 19:00 Uhr / MGT Berlin

wieder am 14. um 17:00 Uhr und am 15. Juni um 19:00 Uhr

 

Um 21 Uhr, Collegium Hungaricum Berlin

DAS GEGENTEIL VON TOD

Roberto Saviano

Da, wo Maria herkommt, haben die Männer nur die Chance, zum organisierten Verbrechen oder zum Militär zu gehen. So wie Gaetano, der nach Afghanistan zog, um die Hochzeit und die Hypothek für ein Haus bezahlen zu können. Jetzt ist Gaetano tot. Und Maria hat ihr nie getragenes Hochzeitskleid gegen das Schwarz der Trauer und der Verzweiflung eingetauscht.

Mit: Johann Jürgens, Cristin König, Peter Kurth, Janet Rothe, Aenne Schwarz

Regie: Peter Kastenmüller / Kostüme: Hanne Günther, Thomas Maché / Video: Tobias Yves Zintel

Premiere am 13. Juni 2013 / 21:00 Uhr / Collegium Hungaricum Berlin

Weitere Vorstellungen am 14. und 15. Juni / 21:00 Uhr

 

Um 23 Uhr, Maxim Gorki Theater

ALLES VERÄNDERT SICH - SONGS FOR REVOLUTION

Das szenische Konzert, das Ensemblemitglieder, Gäste und die Band des MGT auf die Bühne bringt, lässt einen langen Festival-Tag ausklingen. Auf dem Programm stehen Songs zur Revolution. Der Protest, aber auch das Erträumen einer besseren Welt haben in der Musik einen festen Platz. Jeder Aufstand hat seine eigenen Lieder, die die Menschen verbinden und mobilisieren. Oder um es mit Ton Steine Scherben zu sagen: „Alles verändert sich, wenn du es veränderst / doch du kannst nicht gewinnen, solange du allein bist“. Von den Beatles über Hannes Wader bis zu Pussy Riot: Wir präsentieren Revolutions-Hymnen und Weltverbesserungslieder und thematisieren die Zeichen, Gesten und Stilisierungen, die mit den Songs einhergehen. „Won‘t you help to sing another song of freedom?“ (Bob Marley)

Mit: Holger Ackermann, Katharina Alf, Jens Gebhardt, Johann Jürgens, Raphael Käding, Torsten Kindermann, Holger Stockhaus und Gästen

Regie: David Heiligers / Musikalische Leitung: Torsten Kindermann / Bühne: Natascha von Steiger/ Kostüme: Valerie von Stillfried / Video: Rebecca Riedel

Premiere am 13. Juni 2013 / 23:00 Uhr / MGT Berlin

Weitere Vorstellungen am 14. und 15. Juni / 23:00 Uhr

 

SZENISCHE LESUNG IN DER NACHT VOM 14. AUF 15. JUNI 2013

Um 0.30 Uhr, Foyer Maxim Gorki Theater

DESTILLE

Tobias Schwartz

In der alten Berliner Kneipe ‚Destille‘ in Kreuzberg treffen sich Gregor und Schwägerle, ein Autor und ein Journalist, und entwickeln im Laufe des Abends ein Stück, dessen Protagonisten die anwesenden Kneipenbesucher sind: die betrunkene Tunte, der arbeitslose Schauspieler, Studenten und eine wollüstige Österreicherin, die die angetrunkene Gesellschaft in Fahrt bringt. Und dann werden nicht nur Witze erzählt und Dialekte imitiert, es wird geschäkert und geprügelt und irgendwann sehr leidenschaftlich gesungen. „Alles, was man auf der Welt erleben kann, kann man in der Kneipe erleben.“

Mit: Katharina Alf, Pia-Micaela Barucki, Lorris Andre Blazejewski, Lina Krüger, Maximilian Grünewald, Raphael Käding, Robin Krakowski, Steffen Siegmund, Eric Stehfest

Regie: Armin Petras / Ausstattung: Julian Marbach

 

Szenische Lesung in der Nacht vom 14. auf 15. Juni 2013 / 00:30 Uhr / Foyer

 

FINALE AM 16. JUNI 2013: PREMIERE, WIEDERAUFNAHME UND ZUM LETZTEN MAL

 

NATHAN DER WEISE

nach Gotthold Ephraim Lessing

Schüler verschiedener Klassen unserer Partnerschule Campus Rütli in Berlin-Neukölln haben sich ein halbes Jahr lang mit Lessings „Nathan der Weise“ beschäftigt. Den Ausgangspunkt bildet die Ringparabel – Lessings Plädoyer für ein tolerantes Miteinander der Religionen. 15 SchülerInnen stellen sich die Frage: Wie aktuell ist dieser Gedanke heute noch für uns?

Regie: Johann Kuithan / Ausstattung: Marina Stefan

Premiere am 16. Juni 2013 um 15:00 Uhr / Gorki Studio

Weitere Vorstellung am 16. Juni um 16:30 Uhr

 

RUMMELPLATZ

Werner Bräunig

Deutschland in den Jahren 1949-1953. In der „Wismut“, dem riesigen Abbaugebiet für Uranerz in der Nähe von Chemnitz, treffen Heimkehrer und Glücksritter, deutsche Bergleute und sowjetische Funktionäre aufeinander. Der unvollendet gebliebene Roman von Werner Bräunig aus den 1960er Jahren beschreibt ungeschönt und mitreißend ein ungeschminktes Bild der Aufbaujahre. Mit Armin Petras‘ Inszenierung aus dem Jahr 2009 endet seine Intendanz am MGT.

Mit: Christian Baus, Britta Hammelstein, Michael Klammer, Robert Kuchenbuch, Peter Kurth, Milan Peschel, Ursula Werner, Regine Zimmermann, Martin Otting, Dominic Friedel

Regie: Armin Petras / Bühne, Kostüme: Susanne Schuboth / Musik: Thomas Kürstner, Sebastian Vogel /Video: Niklas Ritter

Wiederaufnahme und zum letzten Mal am 16. Juni 2013 / 18:00 Uhr / MGT Berlin

 

VISIOTHEK - KLEINE STÜCKE AUS GROSSEN FILMEN

Hinter dem Label VISIOTHEK verbirgt sich eine Reihe von Theaterschnellschüssen, die aus Filmen, die wir alle mal wieder sehen sollten, Theaterstücke macht, die vom Ensemble des MGT und Gästen schnell geprobt und brillant umgesetzt werden.

Leitung: Johann Kuithan / Ausstattung: Vera Koch

Zum letzten Mal am 16. Juni 2013 / 20:15 Uhr / Gorki Studio

 

Im Anschluss Sommerfest!

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