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Maxim Gorki Theater Berlin: digitales Programm im Mai

ab 3. Mai 2021

Am 3. Mai wird zum Internationalen Tag der Pressefreiheit in Zusammenarbeit mit Reporter ohne Grenzen eine Diskussion über die Pressefreiheit in Belarus, einem äußerst aktuellen Thema gestreamt. Die Fotografin Violetta Savchits und der Belarus-Experte Ingo Petz stellen außerdem den Bildband Fotos für die Pressefreiheit 2021 vor. Moderiert wird die Veranstaltung von Gemma Pörzgen.

 

Copyright: Esra Rotthoff

Anlässlich des Tags der Befreiung vom Faschismus findet am 8. Mai die Podiumsdiskussion Deutschland ist unser Problem statt. Moderiert von Sasha Marianna Salzmann werden die Kabarettistin und Schauspielerin İdil Baydar, die Mitinitiatorin des feministischen Romnja* Archivs RomaniPhen, Isidora Randjelović und die Soziologin Katharina Warda, alle drei aus dem Projektbeirat des die Ausstellung begleitenden bundesweiten Theaterprojekts zum NSU-Komplex »Kein Schlussstrich!«, über Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt und des Widerstandes dagegen sprechen. Sie können die Veranstaltung live im Stream verfolgen oder später online anschauen.

Wie gewohnt können Sie immer mittwochs und freitags ab 19:30 Uhr für 24 Stunden wechselnde Produktionen im GORKI STREAM sehen: am 5. und 14. Mai Schwarzer Block, am 7. Mai Berlin Oranienplatz, am 12. Mai Death Positive – States of Emergency, am 19. Mai In My Room, am 21. Mai Und sicher ist mit mir die Welt verschwunden, am 26. Mai Futureland, und am 28. Mai Hamlet.

4 WËNDE, die neuste Produktion des Jugendclubs DIE AKTIONIST*INNEN, ist zum Theatertreffen der Jugend 2021 (28. Mai bis 3. Juni) eingeladen. Die Tanzperformance mit Adamou Bance, Amadeus, Julia Jana Gudi, Luise Hipp, Mathilda Blue Miller, Niclas O’Donnokoé, Rozhina Rastgoo unter der Leitung von Modjgan Hashemian wird im digitalen Programm zu sehen sein.

UND SICHER IST MIT MIR DIE WELT VERSCHWUNDEN, in der Regie von Sibylle Berg mit Anastasia Gubareva, Svenja Liesau, Vidina Popov und Katja Riemann, ist eingeladen zu »Stücke 2021« der 46. Mülheimer Theatertage. Die Mülheimer Theatertage finden vom 13. bis 29. Mai statt - ebenfalls digital.

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Buchvorstellung + Diskussion
zum Tag der Pressefreiheit
REPORTER OHNE GRENZEN: PRESSEFREIHEIT IN BELARUS
3. Mai, 19.30 Uhr
im Livestream + danach online abrufbar
Mit Violetta Savchits und Ingo Petz; Moderation: Gemma Pörzgen; Auszüge gelesen von Ruth Reinecke
Mit dem Anwachsen der Massenproteste gegen die gefälschte belarussische Präsidentenwahl im August 2020 verschlechterten sich in dem osteuropäischen Land, das seit mehr als 25 Jahren von Präsident Alexander Lukaschenko autoritär regiert wird, auch die Arbeitsbedingungen für Medienschaffende massiv. Journalist*innen wurden festgenommen, verhört und misshandelt. Etliche verloren ihre Arbeitserlaubnis. Auch ausländische Berichterstatter*innen kommen kaum noch ins Land.
Am Internationalen Tag der Pressefreiheit diskutiert Reporter ohne Grenzen die Lage der Pressefreiheit in Belarus. Trotz der Gefahr, jederzeit verhaftet zu werden, dokumentierte die in Minsk lebende Fotografin Violetta Savchits über viele Wochen die Demonstrationen in ihrem Heimatland. Der Berliner Journalist und Belarus-Experte Ingo Petz, der das Land viele Male bereist und darüber berichtet hat, pflegt enge Kontakte zu Kulturschaffenden und kritischen Stimmen. Moderiert wird die Veranstaltung, in deren Rahmen auch der aktuelle Bildband FOTOS FÜR DIE PRESSEFREIHEIT 2021 vorgestellt wird, der ausgewählte Arbeiten von rund zwanzig Fotograf*innen zu besonderen Brennpunkten 2020 enthält, von Gemma Pörzgen, Journalistin und RSF-Vorstandsmitglied.
Eine Veranstaltung von Reporter ohne Grenzen e.V. in Kooperation mit dem Maxim Gorki Theater

Podium
zum Tag der Befreiung
DEUTSCHLAND IST UNSER PROBLEM
8. Mai, 19.30 Uhr
im Livestream + danach online abrufbar
Mit İdil Baydar, Katharina Warda, Isidora Randelović; Moderation: Sasha Marianna Salzmann
Seit dem 8. Mai 1945 ist dieses Land befriedet. Die Abwesenheit von Krieg heißt aber nicht, dass ein friedliches Zusammenleben aller hier lebenden Menschen ohne weiteres möglich war und ist. Rassismus, Antisemitismus, rechte Gewalt und rechtsradikale Strukturen waren nicht plötzlich verschwunden, sondern prägen unsere Realität seit 1945. Besonders der Vereinigungsprozess nach 1990 führte zu einer massiven Welle von Gewalt und Rassismus, wie sie das Land seit 1945 nicht gekannt hatte und grenzte all jene aus, die nicht zur nationalen Gemeinschaft gezählt wurden oder gezählt werden wollten.
Die im Herbst auch im Gorki im Rahmen des 5. Berliner Herbstsalons geplante Ausstellung Offener Prozess widmet sich dem NSU-Komplex und damit einem zentralen Kapitel rechter Gewalt und Rassismus nach 1990.

Der 8. Mai ist der Anlass, um moderiert von Sasha Marianna Salzmann mit İdil Baydar, Isidora Randjelović und Katharina Warda aus dem Projektbeirat des die Ausstellung begleitenden bundesweiten Theaterprojekts zum NSU-Komplex »Kein Schlussstrich!« über Kontinuitäten rechter und rassistischer Gewalt und des Widerstandes dagegen zu sprechen.

 

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