Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Minna von Barnhelm, Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing, Staatsschauspiel DresdenMinna von Barnhelm, Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing, Staatsschauspiel...Minna von Barnhelm, ...

Minna von Barnhelm, Lustspiel von Gotthold Ephraim Lessing, Staatsschauspiel Dresden

Premiere am 26. Februar im Schauspielhaus

 

Gotthold Ephraim Lessings Komödie handelt von Frauenliebe und Männerehre, von Liebe und ihrer Gefährdung in einer vom Krieg zerstörten, vom Geld regierten und unbehaust gewordenen Welt.

Im Mittelpunkt stehen ein sich selbst fremd gewordener Mann und eine erstaunlich selbstbewusste Frau. Aufgezeigt wird der Weg eines unehrenhaft aus der Armee entlassenen Soldaten, der Sturheit, Stolz und Pflichtbewusstsein überwindet und Menschlichkeit und Mitgefühl entdeckt.

 

Mit „Minna von Barnhelm“ hat Lessing 1767 eines der beliebtesten und erfolgreichsten deutschen Lustspiele geschaffen. In der Inszenierung von Simon Solberg werden der funkelnde Wortwitz, die geschliffenen Dialoge und die rasanten, zuweilen boulevardesken Wendungen mit Sicherheit ein wenig heutiger als gewohnt zu hören sein. Aber damals wie heute amüsiert man sich über die absurden Hindernisse, die sich Liebende selbst in den Weg legen können. Tobias Becker schrieb im Kulturspiegel über den Regisseur Simon Solberg, der am Staatsschauspiel Dresden in der letzten Saison „Romeo und Julia“ inszeniert hat: „Solberg ist der vielleicht unverkrampfteste Regisseur seiner Generation - und sicher der unterhaltsamste.“

 

Mit: Cathleen Baumann, Picco von Groote, Stefko Hanushevsky, Torsten Ranft, Sebastian Wendelin

 

Regie: Simon Solberg

Bühne: Simeon Meier

Kostüm: Katja Strohschneider

Dramaturgie: Jens Groß

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 7 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

„GESCHÖPFE“ von Ben J. Riepe im Tanzhaus NRW in Düsseldorf

Auf der dunklen Bühne stehen Bäume und Sträucher in Kübeln, die als erstes von einem Performer verrückt werden. An der rechten Bühnenseite finden sich aufgehäuft Körperteile von Schaufensterpuppen,…

Von: Dagmar Kurtz

Ein stilles Solo

Ein Wesen in silbern schimmerndem, folienartigem Gewand, der ganze Körper von Kopf bis Fuß verhüllt, bewegt sich aus dem Dunkel auf die Bühne. Es herrscht Stille und das Wesen erkundet langsam, fast…

Von: Dagmar Kurtz

"A First Date, Episode 1" in der Deutschen Oper am Rhein

Ein bisschen aufregend ist es schon: das erste Date. Vorfreude und Unsicherheit mischen sich mit unspezifischen Erwartungen. Wird es gut ablaufen? Folgen Erleichterung oder Enttäuschung?  

Von: Dagmar Kurtz

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑