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"Früchte des Zorns" nach dem Roman von John Steinbeck von Frank Galati - Staatsschauspiel Dresden

Premiere 16.05.2019, 19.30 Uhr › Kleines Haus 1

Eine große Dürre hat ihre Lebensgrundlage zerstört. Der Pachtzins kann nicht mehr bezahlt werden, die Grundbesitzer vertreiben sie mit Baggern, und die Familie Joad entschließt sich zu einer Reise ins Ungewisse: Tau­sende Kilometer reisen sie mit wenig mehr als sie am Leib tragen, einmal quer durch die Wüste und über den Kontinent, einer verheißungsvollen Zukunft entgegen.

 

 

Copyright: Sebastian Hoppe

In Kalifornien, so hat man gehört, gebe es Arbeit, Wohlstand und die Hoffnung auf ein besseres Leben, ein kleines Glück. Doch mit jedem Schritt in Richtung des gelobten Landes wachsen Ent­behrung, Ausbeutung und Anfeindung. Die Familie bricht auseinander und verliert sich in einer enttäuschten Schicksalsgemeinschaft von Einwander*innen, in der die Früchte des Zorns reifen.

John Steinbeck schilderte bereits 1939 eindrücklich die Folgen von Großer Depression, Monokultur und Missernten in den Vereinigten Staaten. Die Resonanz war immens: Gegendarstellungen wurden geschrieben, Verbote angestrebt, der Autor als Volksverhetzer diffamiert. Gleichzeitig hatte Steinbeck selbst intensiv recherchiert, war mit einer Gruppe wie der Familie Joad gemeinsam bis nach Kalifornien gereist und wurde als Stimme der Unterdrückten gefeiert. 1940 wurde FRÜCHTE DES ZORNS mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet, 1962 erhielt Steinbeck den Literaturnobelpreis.

Deutsch von Gottfried Greiffenhagen und Bettina von Leoprechting

Regie
   Mina Salehpour
Bühne
   Andrea Wagner
Kostüme
   Maria Anderski
Musik
   Sandro Tajouri
Licht
   Andreas Barkleit
Dramaturgie
   Svenja Käshammer, Katrin Schmitz

Jim Casy
   Oliver Simon
Tom Joad
   Simon Werdelis
Pa Joad
   Hans-Werner Leupelt
Ma Joad
   Anna-Katharina Muck
Rose Rivers, Geb. Joad
   Lisa Natalie Arnold
Al Joad
   Philipp Grimm
Connie Rivers
   Paul Wilms

 

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