Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
Moratorium für Leonhard-Frank-Preis: Writers Club lotet Fördermöglichkeiten für zeitgenössische Dramatik ausMoratorium für Leonhard-Frank-Preis: Writers Club lotet Fördermöglichkeiten...Moratorium für...

Moratorium für Leonhard-Frank-Preis: Writers Club lotet Fördermöglichkeiten für zeitgenössische Dramatik aus

Würzburg, 2016. In diesem Jahr verkündete das Mainfranken Theater Würzburg vor dem Hintergrund des Intendantenwechsels ein Moratorium für den Leonhard-Frank-Preis. Damit verbunden war die Intention, die Fördermöglichkeiten für zeitgenössische Dramatik auszuloten und die Pflege des literarischen Schaffens von Leonhard Frank weiterzuentwickeln. Noch für die laufende Saison hat das Theater daher einen WRITERS CLUB anberaumt, der sich diesen Fragestellungen widmen soll.

Mit dem Leonhard-Frank-Preis wurden in der Vergangenheit Bühnentexte gewürdigt, die eine Brücke zwischen dem Schaffen des 1961 verstorbenen Würzburger Schriftstellers und Dramatikers und den jeweiligen Spielzeitmottos des Mainfranken Theaters schlagen sollten. „Die Auszeichnung war in erster Linie ein Instrument zur Förderung zeitgenössischer Dramatik, die Pflege des literarischen Schaffens von Leonhard Frank stand dabei nur bedingt im Fokus“, resümiert der jetzige Intendant des Mainfranken Theaters, Markus Trabusch. „Mit dem Moratorium und dem daraus resultierenden Angebot eines Writers Club wollen wir diese verschiedenen Aspekte für uns sortieren und dabei insbesondere auch die Autorinnen und Autoren selbst mit einbeziehen“, so Trabusch.

 

Mit dem Writers Club als Laboratorium lädt das Mainfranken Theater im kommenden Jahr Dramatiker und Übersetzer dazu ein, die Zusammenarbeit mit der Bühne zu befragen und sich dabei auch mit den Texten Leonhard Franks auseinanderzusetzen. Erste Informationen zu diesem und vielen weiteren neuen Formaten finden sich in der Broschüre der plattformX, die im Oktober 2016 publiziert wurde und allen Interessierten im Theater sowie im Internet zur Verfügung steht.

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 8 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Nachdenklich, Lebhaft, Wütend, Wehmütig! Ballett am Rhein: „Vier Neue Temperamente“

DIE VIER TEMPERAMENTE George Balanchine PHLEGMATIC SUMMER Michèle Anne de Mey (Uraufführung) SANGUINIC: CON BRIO Demis Volpi (Uraufführung) CHOLERIC Hélène Blackburn (Uraufführung) FROM TIME TO…

Von: Dagmar Kurtz

Hinter der Bühne

Adriana ist der gefeierte Star der Schauspielbühne. Aber auch Ruhm und Anerkennung schützen nicht davor, hintergangen zu werden. Und wenn zwei Frauen denselben Mann lieben, sind Eifersucht, Intrige…

Von: Dagmar Kurtz

Wie absurd ist das denn?

Die Volksbühne in Berlin kommt mit einer Uraufführung namens „SMAK! SuperMacho AntiKristo“ heraus, einer „hyperhybriden Hommage an den französischen Symbolisten Alfred Jarry“ und allerlei Anderes.  

Von: Stephan Knies

Zwei Außenseiter - "I am a problem" in der Deutschen Oper am Rhein: "Carmen“ "von Roland Petit und "Baal" von Aszure Barton

Der Kontrast könnte stilistisch nicht größer sein zwischen den beiden Choreografien, die an der Deutschen Oper am Rhein in „I am problem“ zu sehen sind. Und doch haben sie etwas gemeinsam, sie zeigen…

Von: Dagmar Kurtz

Ich hoffe, es wird recht lebendig

Die Zeit spricht eigentlich für eine neue Premiere der „Hedda Gabler“: In den nunmehr bald zwei Jahren der Beschränkungen haben so viele von uns die eigenen Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage…

Von: Stephan Knies

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑