Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
MOVEMENT & ART DEVELOPMENT FESTIVAL 2014 in KölnMOVEMENT & ART DEVELOPMENT FESTIVAL 2014 in KölnMOVEMENT & ART...

MOVEMENT & ART DEVELOPMENT FESTIVAL 2014 in Köln

09.Aug. 20:00 Uhr & 10. Aug., 18:00 Uhr, BarnesCrossing – Freiraum für TanzPerformanceKunst, Wachsfabrik Köln-Sürth, Industriestraße 170. -----

Die künstlerische Leitung Barbra Fuchs und Sonia Franken haben für die Ausgabe 2014 aus über 25 Bewerbungen fünf Choregraphinnen/Produktionen ausgewählt, denen das MAD Festival 10 Tage lang Raum und Atmosphäre zur Arbeit an Kurzchoreographien bietet welche anschließend in der Festivalperformance mündet.

So vielfältig wie die Auswahl der Künstler aus Paris, Berlin, Köln und Düsseldorf sind auch die ausgewählten Genres von UrbanDance über physical theatre bis hin zum zeitgenössischem Tanz.

 

MAD ist Sprungbrett zur Professionalisierung für den talentierten Nachwuchs. Denn von der dramaturgischen und technischen Unterstützung im Vorfeld, bis zur Erstellung eines Pressespiegels nach Ablauf des Festivals, erhalten MAD TeilnehmerInnen neben wichtigen künstlerischen Erfahrungen und Kontakten auch professionelles Bewerbungsmaterial. Tanzinteressierte bekommen beim MAD Festival die ganze Spannbreite des neuen Tanzes zu sehen.

 

Im Sommer öffnet BARNES CROSSING bereits zum vierten Mal seine Türen für den Nachwuchs. MAD steht für "Movement and Art Development“

Aufführungsprogramm 2014:

- Katharina Sim/Pia Alena Wagner/Andrea KurzRicharz „Objekt der Begierde“ (Duo)

- Wilhelmina Sempa – „Fe(male) in one body and society (Solo)

- Charlotte Brohmeyer/ Geraldine Rosteius „Scissilis“ (Duo)

- Shan-Li Peng „Nachrichtencontainer“ (Solo)

- Janine Iten/ Sophie Guisset „POP“ (Duo)

Unterstützt durch ein tanzwissenschaftliches Diskursbüro und einen tanzwissenschaftliche Blog (durch Maren Zimmermann).

 

„Objekt der Begierde“ (AT) – Duo

Eine Experimentelle Annäherung an das Phänomen Objektophilie an der Schnittstelle von Physical Theatre und Zeitgenössischen Tanz.

Katharina Sim (Tanz) schloss 2013 an der Folkwang Universität der Künste ihr BA Bühnentanz Studium ab. Neben einigen eigenen Tanz- und Performance Projekten während des Studiums arbeitete sie u.a. mit Urs Dietrich, Leandro Kees, Felix Bürkle, Russell Adamson und Renato Zanella. Ab 2014 ist sie als Tänzerin und Schauspielerin an der Oper Köln und der Deutschen Oper am Rhein zeitweise engagiert. Pia Alena Wagner (Physical Theatre) studierte Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum. Anschließend begann sie mit dem Studium des Physical Theatre an der Folkwang Universität der Künste. 2013 wurde sie zusammen mit Charlotte Kath und Sandra Reitmayer für das Stück "auf der suche nach dem guten ende" mit dem Folkwang-Preis ausgezeichnet. Andrea Kurz- Richarz (Dramaturgie) studierte Theaterwissenschaft und Germanistik an der Ruhr-Universität-Bochum. Sie arbeitet als künstlerische Leiterin, Dramaturgin und Regisseurin. Gemeinsam mit Josefine Rose Habermehl gründete und leitet sie Freies Künstler Kollektiv Annette & Annette, das sich an der Schnittstelle zwischen Performance/ Installation/ Happening bewegt. Sie studiert Szenische Forschung unter Sven Lindholm.

 

Fe(male) in one body and society (AT) – Solo

Willie sucht nach choreographischen Strategien um ihren Erfahrungen als Frau in der immer noch männlich dominierten Urban Dance Scene tänzerisch Ausdruck zu geben.

Wilhelmina Sempa (Tanz), genannt Willie, ist Tänzerin, Choreographin und Model. Geboren in Paris, fühlt sie sich seit ihrer Jugend dem Hip-Hop und House Dance verbunden. Ihre Einflüsse sind Top Rock, break und dance hall. Unter anderem hat sie bei der „Juste Debout“ World Championship in House teilgenommen. Sie ist Mitglied der deutschen House Dance Crew Sign H.

 

Scissilis – Duo

Das Sichtbarwerden von physischer Verbundenheit und emotionaler Distanz ist Gegenstand von „scissilis“ (spaltig, sich spaltend) und wurde im Rahmen von „Junge Choreographen“ am Zentrum für Zeitgenössischen Tanz entwickelt. Charlotte Brohmeyer (Tanz) studiert an der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Zentrum für zeitgenössischen Tanz. Sie performte "IN SITU" unter der Leitung von Martin Sonderkamp Uraufführung, "The architecture of the unconscious" performance-installation von Sören Siebe "bodies in urban spaces" unter der Leitung von Esther Vanessa Steinkogler (Cie. Willi Dorner) in Bochum. Geraldine Rosteius (Tanz) studiert an der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Zentrum für zeitgenössischen Tanz. Zu sehen war sie unter anderem bereits in Photini Meletiadis „4rest“ eine Produktion von artscenico, als „Verkäufer/Marktschreier“ Stephanie Thiersch/MOUVOIR „Mitumba- The Happening“, David Pollmann “passing lines” performance installation und in Allora&Calzadilla “12 rooms” Ruhrtriennale 2012.

 

Nachrichtencontainer - Solo

Shan-Li Peng wählt ihren eigenen (Tanz-) Körper als Ausgangspunkt zur biographischen Selbstbefragung: Welche Spuren hinterlassen fünf Jahre leben, studieren und arbeiten in Deutschland?

Shan-Li Peng (Tanz) geboren in Taiwan absolvierte Ihr Studium für Choreographie an der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden. Seit 2009 lebt Sie in Deutschland und hat in verschiedenen Projekten unter anderem mit dem Hessischen Landestheater Marburg, Hellerau – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden, der Kunsthochschule für Medien Köln, dem Schauspielhaus in Düsseldorf, dem Schauspielhaus Köln sowie mit den Choreografinnen Karen Bößer, Gudrun Lange, Yasna Schindler und Kathrin Spaniol gearbeitet.

 

POP - Duo

One day I won´t be pop any more: Wie bestimmt die Generation POP ihre alten und nackten Leiber? Im Zusammenspiel von Bildender Kunst und Schauspiel wird der performative Körper in seinem Verhältnis zu billigen, glitzernden Accessoires untersucht.

Janine Iten (Visule Artist) in der Bern (Schweiz) geboren lebt und arbeitet in Berlin. Sie hat einen BA in Vermittlung von Kunst und Design, HKB, CH-Bern und machte eine zeitgenössische Tanzausbildung Dance Intensive, an der DETanzfabrik Berlin. Zurzeit arbeitet sie am Julidans Artist's Lab, Amsterdam Netherlands und in einer Kollektivarbeit mit Anna-Maria Ertl und Sophie Guisset im ada studio Berlin und Tanzfabrik Berlin. Sophie Guisset (Theater) aus Belgien lebt und arbeitet in Berlin. Sie hat einen BA Master in Theater und Dramaturgie am Konservatorium Royal de Mons gemacht. Tanzerfahrungen machte unter anderem sie im Ufferstudio, Berlin, im Festival „On Marche“ in Marrakech, Marokko, in dem internationalem Tanzprojekt “ Intérieur- Extérieur“ von Carmen Blanco Principal und Taoufq und in Performance “ Museum Night Fever” mit der Kosmocompagnie aus Brüssel, Belgien.

 

Residenz: 28. Juli bis 08. August 2014

Aufführungen: Sa., 09. Aug. – 20:00 Uhr

So., 10. Aug. – 18:00 Uhr

VA-Ort: BarnesCrossing – Freiraum für TanzPerformanceKunst

Wachsfabrik Köln-Sürth, Industriestraße 170, 50999 Köln

Reservierungen: 02236-963588 / info@barnescrossing.de

 

Team:

Künstlerische Leitung: Barbara Fuchs & Sonia Franken

Tanzwissenschftl. Diskursbüro/Blog: Maren Zimmermann

Technische Leitung: Wolfgang Pütz

P+Ö-Arbeit: mechtild tellmann kulturmanagement

 

 

Rückblick auf die vergangenen MAD-Festivals unter www.barnescrossing.de/mad-festival.html

TEILNEHMER /PROGRAMM

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 31 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Liebesbande

Hinter tropischen Blumen befindet sich ein luxuriöses Anwesen mit Stahlträgern in offener Bauweise im Stil von Mies van der Rohes Barcelona Pavillon. Die Einrichtung ist im angesagten Midcentury…

Von: Dagmar Kurtz

Ein Hauch von Sehnsucht

Raimund Hoghes letztes Stück „Lettere amoroso“ handelte von Flucht und den sehnsuchtsvollen Briefen, die die Geflohenen schrieben. So weckt das Wort „Vietnam“ im Titel des neuen Stückes "Postcards…

Von: Dagmar Kurtz

Liebe in Zeiten des Krieges

In Großbritannien findet ein Bürgerkrieg statt: die Puritaner unter Oliver Cromwell kämpfen gegen die katholischen Royalisten. Das private Glück ist in Gefahr.  

Von: Dagmar Kurtz

Der Überfall

Gerade ist man noch fröhlich herumgehopst, da, eine heftige Attacke, und schon streckt es einen nieder. Ein Virus oder ein Bakterium hat seinen Weg in den Körper gefunden. Nun werden alle Kräfte…

Wir müssen‘s wohl leiden

Wie die ursprünglichen revolutionären Ansprüche nach Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit, die die Abschaffung der Sklaverei, die Gleichberechtigung der Frauen, die Entmachtung des Adels beinhaltet,…

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

Folgen Sie uns auf:

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑