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MOZART-FESTWOCHE AM OLDENBURGISCHEN STAATSTHEATER

VOM 13. BIS ZUM 21. MAI 2006

Seit Januar wird am Oldenburgischen Staatstheater der 250. Geburtstag von

Wolfgang Amadeus Mozart mit einem exklusiven Festprogramm gefeiert. Im Mai

verdichtet sich das Programm nun zu einer Festwoche zu Ehren des Jubilars.

An den Wochenenden 13. /14. Mai und 19./20. Mai werden die vier beliebten

Mozart-Inszenierungen, die in den vergangenen fünf Spielzeiten in Oldenburg

Premiere hatten, als Tetralogie gezeigt. Zu sehen sind am:

13. Mai DIE HOCHZEIT DES FIGARO

14. Mai LA CLEMENZA DI TITO

19. Mai IDOMENEO

20. Mai DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL

Besonders auffällig ist dieser Zyklus aufgrund der Tatsache, dass für alle

vier Produktionen dasselbe Leitungsteam verantwortlich zeichnet:

Generalmusikdirektor Alexander Rumpf, Regisseur Anthony Pilavachi und die

Ausstatterin Tatjana Ivschina.

 

Die Festwoche bietet aber noch weitere exklusive Veranstaltungen:

 

Am 13. Mai hat im Spielraum Alexander Puschkins Dramolett MOZART UND SALIERI

Premiere. Puschkin hat mit seinem Dramolett viele weitere Werke inspiriert

und bildet u.a. die Grundlage für Peter Shaffers »Amadeus«.

 

Am 14. Mai hält der Mozart-Experte Wolfgang Willaschek - Autor des Buches

»Mozart-Theater« - einen Vortrag zum Thema MOZARTS MUSIKTHEATER ALS TRIUMPH

UND ZERFALL DER AUFKLÄRUNG. Willaschek nimmt Mozart beim Wort und beim Ton

und zeigt so die Aktualität von Mozarts Werk für unsere heutige Zeit auf.

 

In Anlehnung an die Konzertreihe »Große Pianisten im Kleinen Haus« findet am

21. Mai in Zusammenarbeit mit dem Verein der Musikfreunde Oldenburg ein

Konzert mit dem Titel KLEINE PIANISTEN IM GROSSEN HAUS statt. Oldenburger

Klavierschüler spielen das Frühwerk Mozarts für Klavier. Abschließend

interpretieren Rolf Plagge, Matthias Weber, Alexander Rumpf und das

Oldenburgische Staatsorchester Mozarts selten gespieltes Konzert für drei

Klaviere.

 

Zum krönenden Abschluss der Festwoche gastiert das Freyer-Ensemble aus

Berlin in Oldenburg und zeigt Mozarts ZAUBERFLÖTE FÜR 20 FINGER, eine

Bearbeitung für zwei Klaviere von Alexander Zemlinsky. Achim Freyer schuf

als Regisseur drei legendär gewordene Inszenierungen der »Zauberflöte«. Die

Arbeit stellt gleichsam die Essenz der langjährigen Auseinandersetzung

Freyers mit Mozarts letztem Werk dar.

 

EXTRAS ZUR MOZART-FESTWOCHE

 

Im Rahmen der Mozart-Woche, in deren Mittelpunkt die zyklische Aufführung

von vier Mozart-Opern steht, zeigt das Staatstheater kleine Extra-Programme

im Spielraum.

BONA NOX- MO-ZART BIS HART

Schauspieler Stefan Kiefer und Pianistin Anorthe Eckert beleuchten in diesem

Late-Night Special mit Brieftexten und Musik die nicht ganz jugendfreie

Seite des Wolfgang Amadeus Mozart. Das Special wird gezeigt am 14. und 20.

Mai, jeweils um 23.oo Uhr im Spielraum. Die für den 18. Mai angekündigte

Vorstellung muss leider aus dispositionellen Gründen entfallen.

 

MIT MOZART KUGELN

Amüsante Leckerbissen von und mit Mozart, serviert in Form von Liedern,

Arien und Briefen, präsentieren Schauspieler Stefan Kiefer, Pianistin

Anorthe Eckert und die Mitglieder des Opernchores Ute Biniaß, Friederike

Hansmeier, Andreas Lütje und Sandro Monti. Zuckersüß verpackt und - einfach

zum Kugeln. Mit Mozart kugeln ist zu sehen am 15. und 17. Mai, jeweils um

20.00 Uhr im Spielraum.

 

Karten an der Theaterkasse, Theaterwall 28, 26122 Oldenburg, telefonisch

unter 0441 / 2225-111 und im Internet unter www.oldenburg.staatstheater.de.

 

Insgesamt also ein wahrhaft attraktives Angebot, Mozart kennen zu lernen,

wiederzutreffen, neu zu entdecken und sich immer wieder neu in seine Werke

zu verlieben.

 

Das Festprogramm des Oldenburgischen Staatstheaters anlässlich des Mozartjahres 2006 sucht nicht nur im deutschen Norden seinesgleichen. Dies gilt mit insgesamt 70 Veranstaltungen nicht nur in quantitativer, sondern ebenso in qualitativer Hinsicht.

 

Höchstes künstlerisches Niveau attestierte die Fachzeitschrift »Die Deutsche Bühne« dem Staatstheater in seiner Mai-Ausgabe. Hier wurden fünf Inszenierungen von LA CLEMENZA DI TITO in Oldenburg, Frankfurt, Düsseldorf, Münster und Braunschweig miteinander verglichen. Die Oldenburger Inszenierung wird dabei als ebenso unge¬wöhnlich wie durchdacht gelobt, hervorgehoben werden auch die überragenden stimmlichen und darstellerischen Fähigkeiten der Oldenburger Ensemble-Mitglieder Katerina Hebelkova (Sextus) und Rolf Romei (Titus). Fazit: »Das Staatstheater Oldenburg siegt im Vergleich, vor allem aufgrund der lebendigen und intelligenten Inszenierung von Anthony Pilavachi.«

 

 

 

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